"Nach 10 Minuten vergessen Sie die Zeit und nach 20 Minuten die Welt" (Mark Twain)
Friedrichsbad Baden-Baden
Der schönste Weg zu sich selbst....
Seit mehr als 145 Jahren gehört das wunderschöne Friedrichsbad zu den Wahrzeichen Baden-Badens. Das im Renaissance-Stil erbaute Gebäude galt bei seiner Eröffnung im Jahre 1877 als das modernste Badehaus Europas und hat seither nichts an Charme und Atmosphäre verloren. Bereits die Eingangshalle und der Aufgang zum Friedrichsbad lassen ein außergewöhnliches Badeerlebnis erahnen. Das antike Ambiente des Badetempels aus dem 19. Jahrhundert gewährt zwischen eindrucksvollen Duscharmaturen, handbemalten Majolika-Kacheln und dem prächtigen Kuppelsaal einen unvergesslichen Einblick in jahrhundertealte Badetraditionen. Die siebzehn aufeinander abgestimmten Wohlfühlstationen des historischen Friedrichsbades bilden den maximalen Ausgleich zwischen Energietanken und Badespaß.
So läuft der Besuch im Friedrichsbad ab
Zu Beginn wartet ein einzigartiges Dusch-Erlebnis auf Euch: aus riesigen Duschköpfen prasselt reines Thermalwasser auf den Körper. Danach macht Ihr es Euch auf warmen Holzliegen im Warmluftraum (54 Grad) und später im Heißluftraum (68 Grad) bequem. Die paradiesischen Motive der Kacheln ziehen die Blicke auf sich und lassen den Alltag vergessen.
Auf Anfrage und nach Verfügbarkeit folgt die Seifenbürstenmassage, bei der Ihr nach erneutem Duschen zunächst mit Seife eingerieben und mit einer Bürste massiert werdet. Sie kann optional nur vor Ort und nach Verfügbarkeit zum Badeerlebnis dazu gebucht werden. Bitte informieren Euch im Voraus hier.
Die Seifenbürstenmassage ist die optimale Vorbereitung für das Bad im heilenden Thermalwasser. Nach etwa zehn Minuten geht es in die Thermaldampfbäder, die mit 45 und 47 Grad Euren Körper weiter erwärmen. Heißer Nebel legt sich angenehm auf die Haut.
Im ersten Thermalbecken entspannt Ihr Euch dann bei 36 Grad und lasst die Seele baumeln. Danach folgt das Sprudelbad mit 34 Grad - behaglich warm trommelt frisches Thermalwasser massierend gegen den Rücken. Völlig entspannt wandelt Ihr nun hinüber zum berühmten Kuppelsaal, in dessen kreisrunden Bewegungsbecken (28 Grad) Ihr Euch ein paar Minuten aufhaltet, bevor Ihr die Kühle des Tauchbeckens (18 Grad) kurz auf Euch wirken lasst. Um der Haut wieder die nötige Feuchtigkeit zu geben, stehen verschiedene Cremes zur Verfügung.
Zum Schluss entspannt Ihr bei einer Tasse Tee im Ruhe- und Lesesaal, um das Wohlfühlerlebnis im Friedrichsbad noch einmal auf Euch wirken zu lassen.
Der Wechsel zwischen trockener Warm- und Heißluft kombiniert mit Dampf-, Bewegungs- und Thermalsprudelbädern ist ein bewährtes Rezept zur Erholung, Steigerung der Abwehrkräfte und zum Training des Kreislaufs.
Für einen entspannten Tag im Friedrichsbad müsst Ihr nichts mitzubringen - Ihr bekommt Badeschuhe, Tücher und Haar-/Körpershampoo gestellt, ebenso könnt Ihr Euch anschließend mit pflegender Körperlotion einzucremen.
Historie: Monumentaler Badepalast in den Formen der italienischen Hochrenaissance.
In den Jahren 1869-1877 entstand nach den Plänen von Carl Dernfeld an der Stelle des abgerissenen Altstadtquartiers in unmittelbarer Nähe der Thermalquellen ein monumentaler Badepalast in den Formen der italienischen Hochrenaissance. Das Friedrichsbad war das bedeutendste und modernste Thermalbad des späteren 19. Jahrhunderts in Deutschland.
In Anlehnung an antike Vorbilder ist der Grundriss streng axialsymmetrisch aufgebaut. Das Zentrum bildet ein kreisrunder, überkuppelter Baderaum. Eine Ruhe- und Wandelhalle erstreckt sich über die gesamte Breite des Hauptgeschosses. In einer Bogennische hoch über dem Eingang ist die überlebensgroße Büste des Landesherrn und Namenspatrons Großherzog Friedrich I. angebracht.