Die Salpeterer kämpften vor fast 300 Jahren für Demokratie und
Menschenrechte. Welche besondere Rolle dieser Kampf in unserer Region
und in Herrischried spielte, verrät Ihnen der Salpeter mit viel Empathie, Begeisterung und Leidenschaft.
Bauer, Salpeterer, Freiheitskämpfer: Michael Eckert vereinte im 18.
Jahrhundert gleich mehrere Rollen in einer Person. Wie seine
Standesgenossen zog er durch die Höfe des Hotzenwalds, kratzte mühsam
Kalksalpeter von den Stallwänden und lieferte damit den Rohstoff für die
Herstellung von Schwarzpulver. Eine harte Nebenarbeit, die sich die
Bauern jener Zeit neben dem Alltag auf ihren Höfen nicht aussuchen
konnten.
Doch Michael Eckert steht heute auch für etwas anderes: für den
unbeugsamen Widerstand der Hotzenwälder Bauern gegen die Machtansprüche
des Klosters St. Blasien und für einen frühen, bemerkenswerten Kampf um
Demokratie und Menschenrechte vor über 300 Jahren.
Michael Eckert erweckt seine Geschichte vor der Kulisse des Freilichtmuseums Klausenhof erneut zum
Leben. Mit echtem Engagement und unverstellter Begeisterung erzählt er
vom Aufbegehren seiner Vorfahren, von ihrer außergewöhnlichen
Solidarität und davon, wie diese Einigkeit der Bauern schließlich
zerbrach. Eine kurzweilige Führung, die Geschichte nahbar macht, ohne
Abstand, ohne Distanz.
Eine Anmeldung ist erforderlich!
Britta Kaiser, Tel. 07764-920043 oder [email protected]
Führung inkl. Museumseintritt: 10,50 €
Optional kann ein Vesper bestehend aus Speck, verschiedenen Würsten, Brot, Butter und einem Getränk (Bier oder Softdrink) dazu gebucht werden.
Die Kosten für das Vesper betragen 19 € pro Person.
Auf Wunsch ist eine vegetarische Variante erhältlich.
Bitte bei Ihrer Anmeldung angeben.
> Mindestteilnehmer 5 / Höchstteilnehmer 15
> Die Tour ist nicht barrierefrei. Empfohlen ab 12 Jahren!
> Individuelle Termine für Gruppen auf Anfrage.
Dieses Projekt wurde gefördert durch den Naturpark Südschwarzwald mit
Mitteln des Landes Baden-Württemberg, der Lotterie Glücksspirale und
der Europäischen Union (ELER).
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.