Autorentipp
Sagenhafte Ortenau
Der alte Schindelbauer Servatius war einst sehr krank. Seine Neffen vom Höllenhof sorgten für den kinderlosen Witwer und wichen nicht von seinem Lager. Nach seiner Genesung vermachte er seinen Neffen aus Dank schon zu Lebzeiten Gut und Geld. Als die Fürsorge plötzlich aufhörte, ließ der listige Alte seine Neffen einen schweren Sarg in eine leere Dachkammer tragen. Die Neffen glaubten, der Alte habe ihnen nicht alles vererbt und waren so hilfsbereit zu ihm wie früher, da sie in dem Sarg Geld vermuteten. Als er starb, wollten sie in der Dachkammer den Schatz ausheben. Aber im Sarg waren nur Steine.
In den Wäldern rund um Ortenberg und Ohlsbach sollen sich allerhand dramatische Geschichten abgespielt haben. So wird von einstigen Kriegern berichtet, die aufgrund ihrer Grausamkeiten in einem Haus auf dem Käfersberg umhergehen mussten. Oder von einem blutrünstigen Ritter, der jeden leibeigenen, der ihm nicht ausgewichen ist, niedergestochen hat aber aufgrund einer Bekehrung doch noch in den Himmel kam.
Entdecke noch weitere Sagen und Mythen entlang der Wegstrecke
Wegbeschreibung
Der Sagenrundweg ist mit den Rauten des Schwarzwaldvereins markiert, welche den Weg zwischen den Wegweisern aufzeigt. An den Wegkreuzungen finden Sie Wegweiser und ein Tourenschild mit dem Logo des Sagen-Gespenstes, welches die Richtung weist.
Der Weg führt über: Ohlsbach > Meisengrund > Schindelhof > Kapelle Hinterohlsbach > Henneloch > Bühlhof > Hohes Horn > Unterm Köpfle > Im Hafner > Schloss Ortenberg > Ebersweierer Platz > Ohlsbach