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Tipp Wanderungen

Auf dem Haiterbacher Kuckucksweg

Schwierigkeit Mittel
Länge 19.5 km Dauer 05:30 h
Aufstieg 400 m Abstieg 400 m
Höchster Punkt 631 m Niedrigster Punkt 438 m
Der Haiterbacher Kuckucksweg ist ein sehr beliebter Rundweg, der alle Stadtteile verbindet.
Eigenschaften aussichtsreich, geologische Highlights, Rundtour, Einkehrmöglichkeit, kulturell / historisch
Kondition
Technik
Erlebnis
Landschaft
Beste Saison
  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez
Er führt durch die abwechslungsreiche Landschaft des Heckengäus, an der Nahtstelle zum Nordschwarzwald. Schöne Tallandschaften, Streuobstwiesen, schattige Waldwege, Aussicht auf die Schwäbische Alb und über den Nordschwarzwald bilden ein facettenreiches Landschaftsbild.

Wegbeschreibung

Wir beginnen die Rundwanderung vor dem Rathaus auf dem „Marktplatz“ in Haiterbach beim dortigen Wegweiser und der Info-Tafel zum Kuckucksweg. Wir folgen der blauen Raute und dem Markierungszeichen „Kuckucksweg Rund um Haiterbach“.

Vom Marktplatz führt eine kleine Fußgängerbrücke über den Bach, der den Namen des Städtchens trägt. „Am Haiterbach“ überqueren wir zunächst den Haiterbach und folgen den Wegweisern in Richtung Unterschwandorf. Entlang des Haiterbaches sieht man Reste der Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert.

Am „Friedhof“ vorbei geht es auf Waldwegen zum Wegweiser „Zwerenberg“, dort wechselt das Markierungszeichen von der blauen auf die gelbe Raute (zusammen mit dem Kuckuckswegzeichen). Später erreichen wir die „alte Strasse“ nach Unterschwandorf. Von hier bieten sich dem Wanderer schöne Blicke in das Tal des Haiterbaches und auf die Wacholderheiden der Kohlhalde und Sommerhalde gegenüber.

Beim Wegweiser „Maierei“ erreichen wir den Stadtteil Unterschwandorf. Von diesem Standort hat man einen sehr schönen Blick über das Waldachtal und talaufwärts nach Oberschwandorf bis zum Egenhauser Kapf. Am Wegweiser „Maierei“ zweigt der Kuckucks-Weg in Richtung Oberschwandorf ab und führt talaufwärts im Natur- und Landschaftsschutzgebiet Waldachtal. Beim Oberschwandorfer Wegweiser „Krautgärten“ wandern wir weiter in Richtung Beihingen.

Dem Wanderer bietet sich ein herrlicher Blick von der südlichen Talseite auf Oberschwandorf und das Waldachtal. Der geologisch interessierte Wanderer beobachtet ab dem oberen Ortsrand von Oberschwandorf, dass hier zwei Landschaften aufeinander stoßen: Das vom Muschelkalk geprägte Hecken- und Schlehengäu im Osten geht in den vom Buntsandstein geprägten Schwarzwald im Westen über. Deshalb treten auch zwei verschiedene Bodenarten auf: roter Boden auf der westlichen, gelbgrauer Boden auf der östlichen Talseite.

Beim Wegweiser „Waldachbrücke“ sind wir am schönen Dorfplatz in Beihingen angekommen. Umrahmt von Kirche, Backhaus, Heimatmuseum und der Waldach, bietet sich der Dorfplatz mit seinen schattigen Sitzbänken für eine Rast an.

Vom Wegweiser „Waldachbrücke“ setzen wir unsere Wanderung in Richtung Haiterbach fort und folgen dem Markierungszeichen des Gäurandwegs, welches nun das Kuckuckswegzeichen begleitet. Auf Nebenwegen bergan, geht es auf das Horn bis zum Wegweiser „Schömberg“.

Am Schömberg bietet sich dem Wanderer ein weiterer Rastplatz an, mit herrlichem Blick auf Haiterbach und das Naturschutzgebiet Stauchbachtal mit seinen Streuobstwiesen. Der Rastplatz wurde anlässlich des 100-jährigen Jubiläums von der Schwarzwaldvereins-Ortsgruppe Haiterbach angelegt.

Wer den gesamten Kuckucksweg erwandern will (21 km), folgt dem Waldrandweg entlang des Tann, in Richtung Stauchwiesen und Altnuifra.

Die Wanderstrecke führt über den schönen Waldrandweg hinunter ins Stauchbachtal zum Wegweiser „Stauchwiesen“. Ab hier folgen wir der blauen Raute in Richtung Altnuifra. Über dieses von Feucht- und Nasswiesen geprägte Tal, erreicht der Wanderer talaufwärts bald den kleinen Weiler Altnuifra.

Beim Wegweiser „Friedhof Altnuifra“ wechselt das Markierungszeichen wieder auf die gelbe Raute (immer begleitet vom Kuckuckswegzeichen). Durch den kleinsten Stadtteil Altnuifra wandern wir weiter durch Wald und Feld zum Industriegebiet Haiterbach. Über die Wegweiser „Staudach“, „Eichenwäldle“ und „Altheimer Berg“ erreichen wir eine alte römische Heerstraße, mit reizvollem Ausblick auf die Schwäbische Alb. Beim Wegweiser „Heerstrasse“ zweigt der Kuckucksweg links ab in Richtung Haiterbach und führt uns wieder zurück auf den Marktplatz Haiterbach. Auf diesem letzten Teilstück sieht man besonders schön die für Muschelkalkgebiete typischen Steinriegel und Hecken, die den Lebensraum für Reptilien sowie zahlreiche Insekten und Brutvögel bilden. Damit findet eine schöne Wanderung durch das Haiterbacher Heckengäu, eine Landschaft zwischen Nagold- und Neckartal, ihren Abschluss.

Sicherheitshinweis Es gibt keine sicherheitsrelevanten Wegabschnitte
Ausrüstung Normale Wanderausrüstung
Startpunkt Marktplatz in Haiterbach
Öffentliche Verkehrsmittel

Mit Linienbus 7796 von Nagold-Iselshausen zur Haltestelle „Haiterbach Marktplatz

(Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de)

PKW Anfahrt über Nagold, Horb oder Waldachtal in die Ortsmitte von Haiterbach (UTM 32U E 474181 N 5374642)
Parken Parkplätze in Haiterbach

Downloads

Weitere Informationen

Schwarzwaldverein e.V.
www.schwarzwaldverein.de
www.wanderservice-schwarzwald.de

Schwarzwaldverein, Ortsgruppe Haiterbach
www.swv-haiterbach.de