Der Unimog im Gebirge

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Seine außerordentliche Steigfähigkeit prädestinierte den Unimog von Beginn an für den Einsatz in steilem Gelände. Ob das Mähen von Bergwiesen, das Setzen von Strom-, Telefon- oder Seilbahnpfosten, die Forst-Arbeit im Bergwald oder der Transport von Material, Gütern und Menschen in die Höhe - für all das eignete sich der kleine Alleskönner. Kein Wunder, dass die ersten...

Seine außerordentliche Steigfähigkeit prädestinierte den Unimog von Beginn an für den Einsatz in steilem Gelände. Ob das Mähen von Bergwiesen, das Setzen von Strom-, Telefon- oder Seilbahnpfosten, die Forst-Arbeit im Bergwald oder der Transport von Material, Gütern und Menschen in die Höhe - für all das eignete sich der kleine Alleskönner. Kein Wunder, dass die ersten Großbestellungen von Unimog 1950 bis 1952 durch die Schweizer Armee erfolgten. Die Ausstellung präsentiert einen der rund 600 "Dieseli", wie die Schweizer Unimog genannt wurden, und dazu zahlreiche andere Fahrzeuge mit spezieller Gebirgsausrüstung und/oder besonderen Aufgaben im Gebirge. Darunter sind ein U 416 mit Busaufbau, der Skitouristen im Zugspitzgebiet in die Höhe beförderte, einer der vielen Unimog des Österreichischen Bundesheeres von 1964, deren Schneetransporte die Durchführung der Olympischen Winterspiele in Innsbruck ermöglichten, Unimog mit Kranausrüstung zum Setzen von Masten und viele mehr. Das absolute Highlight der Ausstellung aber sind die beiden Unimog U 5023, mit denen es im Dezember 2019 gelang, einen neuen Höhenweltrekord für Radfahrzeuge aufzustellen: 6.694 Meter auf dem Ojos del Salado in Chile.

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http://www.unimog-museum.de

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