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100 Jahre Schwarzwald Tourismus

In der jetzigen Ferienregion Schwarzwald begann Tourismus im heutigen Sinn spätestens mit der ersten Postkutschenlinie durch den Wald Mitte des 18. Jahrhunderts.

Doch mit Gründung des Badischen Verkehrsverbandes 1906 entstand ein erster Dachverband und damit der Vorläufer der heutigen Schwarzwald Tourismus Gesellschaft (STG) in Freiburg. Am 16. Juni 1906 schlossen sich in Karlsruhe politische Vertreter der Städte Baden-Baden, Ettlingen, Karlsruhe, Konstanz, Mannheim, Moosbach, St. Georgen, Triberg und Wolfach zum „Badischen Landesverband zur Hebung des Fremdenverkehrs“ zusammen.

Um die Jahrhundertwende waren aus den Orts- und Verschönerungsvereinen des 19. Jahrhunderts zahlreiche Verkehrsvereine hervorgegangen, die aktiv um Touristen warben. Ziel des 1906 gegründeten Landesverbandes war, die Arbeit dieser Verkehrsvereine zu koordinieren und ein einheitliches Image des Schwarzwaldes im In- und Ausland zu prägen. Zum ersten Vorsitzenden wurde der Karlsruher Stadtrat Robert Ostertag (1853-1930) gewählt. Er führt den Verband bis 1919.

Zum 100jährigen Jubiläum werden die Geschichte des Verbandes und die Tourismusentwicklung im Schwarzwald in einer Ausstellung dokumentiert und in einer Broschüre vorgestellt.

Die Broschüre finden Sie am Seitenende zum download, oder können Sie bestellen unter: Tel. 0761 89 64 60 oder mail@schwarzwald.info

Bachlauf

18. Jahrhundert - Erste Postkutschen

Seit 1760 beförderte eine Postkutschenlinie Reisende durch das Höllental über Titisee durch den Schwarzwald. 1869 kam eine Postkutschenlinie von Titisee nach Schluchsee dazu, ab 1872 nach St. Blasien

Zur ersten Postkutsche
Feldberg

Der Feldberg

Und dann begann auch noch der Siegeszug des Wintertourismus: 1891 hatte der Franzose Dr. Pilet, Gast im Feldberger Hof den Feldberg aus dem Höllental herauf auf Skiern erklommen. Gäste und Einheimische waren fasziniert, noch 1891 gründete sich der „Skiclub Todtnau“, 1895 der „Skiclub Schwarzwald“ (SCS), 1905 der „Deutsche Skiverband“ (DSV)

Mehr über den Feldberg
Historische Skier

Wirtschaftswunder Schwarzwald

Insbesondere der Skitourismus erlebte in den 20er Jahren seine Boomzeit. Die Reichsbahn führte 1922 Skisonderzüge in den Schwarzwald ein, ab 1931 gibt es auf der Höllentalbahn sogar Spezialwagen für Wintersportler. Schon 1905 hatte es erste Skispringen gegeben, 1924 in Schönwald und 1925 in Hinterzarten wurden nun die ersten großen Sprungschanzen gebaut. 1930 zählte die Statistik in Baden 110 Ferienorte mit Rodelbahnen, 103 mit Skipisten, 57 mit Eissportmöglichkeiten, 40 mit Sprungschanzen und 40 mit Bobbahnen.

Mehr zum Wirtschaftswunder
Landschaft bei St. Peter

Leinwanderfolg

Die Sehnsucht der Deutschen nach einer heilen Welt trug das Ihre zum schnellen Wiedererblühen des Schwarzwaldtourismus bei: Als erster deutscher Nachkriegsfilm in Farbe wurde im September 1950 „Das Schwarzwaldmädel“ ausgestrahlt, 14 Millionen Zuschauer sahen Sonja Ziemann und die idyllische Schwarzwaldlandschaft um St. Peter

Zum "Schwarzwaldmädel"
Bollenhut

Alles bleibt anders - Wandel seit den 80ern

In den Kurorten konnten Wandern und Nordic Walking erfolgreich in die Behandlungsangebote integriert werden. Bis Mitte der 60er Jahre waren die Kurorte die eigentlichen Motoren der touristischen Entwicklung im Schwarzwald gewesen. Auf die Heilbäder entfielen damals etwa 36 Prozent aller Übernachtungen, auf die Luftkurorte weitere 55 Prozent.

Die 80iger
Schwarzwälder Bollenhutträgerinnen

2006 ist die Fusion perfekt: Ein Schwarzwald, eine Organisation

Am 15. Dezember 2005 unterzeichnen die Vorsitzenden der Gesellschafterversammlungen der drei Gebietsgemeinschaften den Fusionsvertrag, sämtliches Personal und alle Finanzmittel werden zum 1. Januar 2006 auf die STG übertragen. Damit hat der Schwarzwald erstmals seine Tourismusmittel in einer einzigen zuständigen Tourismus-GmbH gebündelt. Die Strukturreform ist vollende.

Die „neue“ STG

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   100 Jahre Schwarzwald  (pdf - 7,33 MB)