Container

Abwechslungsreiche Strecken, sehr reizvolle Anstiege und beeindruckende Ausblicke belohnen die Radler.

Christian Ludewig

Christian Ludewig aus Pfalzgrafenweiler digitalisiert mit seiner Firma Radtouren – © Silas Bubser

Christian Ludewig aus Pfalzgrafenweiler digitalisiert mit seiner Firma Radtouren – © Silas Bubser

 

Christian Ludewig zählt zu den prägenden Persönlichkeiten der süddeutschen Radsportszene: Als Vize-Welt- und Europameister im 12‑Stunden-MTB-Rennen sowie erfahrener Ultradistanzfahrer verbindet er sportliche Höchstleistung mit organisatorischem Engagement. Neben seiner Rolle als Geschäftsführer der Pro-cyCL GmbH leitet er eine Rennradgruppe, ist Teamchef eines MTB-Rennteams und engagiert sich als Sponsor im Nachwuchsbereich, etwa beim Schwarzwälder ADAC MTB Cup. Das Fahrrad ist für Ludewig nicht nur Sportgerät, sondern zentrales Arbeitsmittel: Gemeinsam mit seinem Team befährt er Touren seiner Kunden und digitalisiert diese. „Dabei nehmen wir auch die Wegearten, benötigte Beschilderung und Landschaftsbilder zur späteren Weiterverarbeitung auf“, erklärt er. Trotz seiner internationalen Erfahrung bei mehr als 100 umgesetzten Projekten bleibt der Schwarzwald für ihn eine der faszinierendsten Bike-Regionen. „Abwechslungsreiche Strecken, sehr reizvolle Anstiege und beeindruckende Ausblicke belohnen die Radler.“ Besonders schätzt er das kühle Klima im Wald und die zahlreichen klaren Quellen, die er augenzwinkernd als „Trinkflaschentankstellen“ nutzt. www.pro-cycl.de

Seine Tipps für Rennrad-Fahrer:

- Nagoldtal-Radweg, 94 km, 161 hm: 

„Ein sanftes Gefälle zeichnet den Nagoldtal-Radweg aus. Von der Nagoldquelle in Seewald-Urnagold führt die Tour entlang des Flüsschens Nagold über Altensteig, Nagold, Calw und Bad Liebenzell nach Pforzheim bis zur Mündung in die Enz. Die Tour ist auch gut mit dem Tourenrad zu fahren.“

Nagoldtal-Radweg

- „Steile Berge, tolle Landschaft“ bei Loßburg, 63 km, 923 hm: 

„Eine ideale Rundtour zum Bergtraining auf dem Rennrad: Zwei knackige Anstiege verlangen einem alles ab. Oben angekommen, wird man mit einer abwechslungsreichen Aussicht belohnt.“

„Steile Berge, tolle Landschaft"

- „Genussregion Freudenstadt“, 86 km, 1213 hm: 

„Vom Freudenstädter Marktplatz – dem größten in Deutschland – geht es nach Alpirsbach (Einkehrtipp: Alpirsbacher Klosterbräu) und weiter nach Loßburg über 24 Höfe. Weitere prägnante Stationen sind das Glatttal und die Teilorte von Pfalzgrafenweiler, ehe es wieder zurück nach Freudenstadt geht.“

„Genussregion Freudenstadt“