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Stiller Garten Sommer
Stiller Garten Sommer – © Kreisarchiv Rottweil Stadt Sulz am Neckar

 

Die Pilgerrouten orientierten sich früher meist an den Heer- und Handelsstraßen, denn an ihnen standen auch die Klöster und Gasthäuser, die Pilgern Schutz und Übernachtung boten. Gläubige waren damals aus allen Schichten und allen Regionen unterwegs nach Santiago zum Grab des hl. Apostels Jakobus d. Ä.

So entstand ein europaweites Pilger-Wegenetz, zu dem auch die verschiedenen Pilgerwege durch den Schwarzwald gehören. Drei von ihnen lernen wir etappenweise auf unserer Reise kennen: „Kirchberg Pilgerweg“, „Kinzigtäler Jakobusweg“ und „Schwarzwaldrand Pilgerweg“. Begleitet werden wir von erfahrenen Pilgerführern.

Pilgergruppe beim Kirchberg
Pilgergruppe beim Kirchberg – © Kreisarchiv Rottweil W. Burgbacher

 

Wir starten in Horb am Neckar mit dem mittelalterlichen Stadtzentrum im Landkreis Freudenstadt. Zum Auftakt besichtigen wir im Ortsteil Ihlingen die Mutterkirche der Region mit den Jakobusfiguren und den Jakobusstein, der vor der Kirche liegt.

Unser Pilgerziel ist das rund 10 km entfernte Kloster Kirchberg im Berneuchener Haus, in dem wir auch zu Abend essen und übernachten werden. Das Kloster ist offiziell eine Station des Pilgerweges.

Am nächsten Tag bringt uns der Bus nach Loßburg. Dort besichtigen wir zunächst wieder den Jakobusstein in der Nähe der Loßburger Jakobuskirche. Auf dem 20 km langen Weg nach Schiltach erreichen wir gegen Mittag Kloster Alpirsbach, wo wir Rast machen. Im Kreuzgang des Klosters finden wir den Schlussstein mit Jakobusdarstellung. Abhängig vom Wetter und unserer Verfassung wandern wir weiter oder wechseln in den Begleitbus.

In Schiltach beziehen wir unser Quartier. Am nächsten Tag begeben wir uns direkt von Schiltach aus auf den Schwarzwaldrand Pilgerweg mit dem Etappenziel Heiligenbronn bei Schramberg. Sehenswert sind auch das Franziskannerinnenkloster mit der Klosterkirche sowie die Alte Laurentiuskirche in Schramberg-Sulgen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen trennen sich am Bahnhof in Villingen-Schwenningen wieder unsere Wege.

Im Idealfall hat sich für die Teilnehmer dieser Pilger-Wander-Reise am Ende etwas verändert: Die Begegnungen mit der Natur, den anderen Menschen, die Besinnung auf die eigenen Stärken und Schwächen oder der Weg an sich können zu einer neuen Sicht auf den Alltag führen.

Damit daraus keine Qual wird, sollten die Teilnehmer dieser Tour trittsicher und konditionsstark sein.

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