18.03.2025
Erlebnisintensive Gravel-Tipps im Schwarzwald
Freiburg, März 2025 – Die vielfältige und erlebnisintensive Naturlandschaft des Schwarzwalds – Deutschlands größtes und höchstes Mittelgebirge – ist wie gemacht fürs Graveln: Die Wege sind zahllos, es gibt flache und steile, waldige und sonnige, sie führen durch Täler, über Weinberge oder auf die Höhe. Egal ob gemütliche Rundtour oder fordernde Bikepacking-Tour – saftige Wiesen, tiefe Wälder oder glasklare Seen stehen immer mit auf dem Programm.
Zwei Gravelbiker beim Feldberg – © Axel Hallbauer/Hirsch-Sprung
Und wann schmeckt die Kirschtorte am allerbesten? Genau: Mit ein paar Höhenmetern in den Beinen. Lange genug geschwärmt: Nun braucht es Tourentipps. Diese finden sich unter www.gravelbike-schwarzwald.info
Gravel-Packing mit Übernachtungen in Trekking-Camps
Um mit den geländegängigen Sporträdern so richtig in Deutschlands größtes und höchstes Mittelgebirge einzutauchen, hat die Schwarzwald Tourismus GmbH gemeinsam mit den beiden Naturparken im Schwarzwald vier Vorschläge für mehrtägige Gravel-Touren mit Übernachtungen in Trekking-Camps entwickelt. Sie starten jeweils an einem Bahnhof und sind als Rund- oder Streckentouren konzipiert. Die rund 180 Kilometer lange Tour „Bächle & Wasserfall“ mit 3900 Höhenmetern führt von den Freiburger Bächle zu Deutschlands höchstem Wasserfall nach Triberg und wieder zurück. Ebenfalls in Freiburg startet die Tour „Feldberg & Schluchsee“: Über Schauinsland sowie Feldberg und entlang des Schluchsees geht es auf 160 Kilometern und 3400 Höhenmetern wieder zurück zum Ausgangspunkt. Das Achertal, das Renchtal und die Heimat des Bollenhutes, das Kinzigtal, werden auf der 140 Kilometer langen und mit 3400 Höhenmetern gespickten Tour „3-Täler & Weitsicht“ durchquert. Der Start ist in Achern, es geht über den Schliffkopf und den Mooskopf, das Ziel ist in Offenburg. „7 auf 1 Streich“ heißt die 180 Kilometer lange Tour mit 3300 Höhenmetern von Rastatt über die Schwarzenbach-Talsperre und den Kniebis zurück nach Rastatt. Der Name bezieht sich auf die sieben Seen, die an der Strecke liegen (empfehlenswert ab Juni). Die Trekking Camps sind ab sofort unter www.trekking-schwarzwald.de buchbar und verfügen über maximal drei Zeltplätze, eine Feuerstelle, ein Toilettenhäuschen und liegen gut versteckt in den Wäldern. Die vier Tourenvorschläge sind zu finden unter: www.schwarzwald-tourismus.info/bikepacking
Von der „Gourmet-Gemeinde“ Baiersbronn hinauf zur Hornisgrinde
Die 70 Kilometer lange und mit gut 1000 Höhenmetern gespickte „Baiersbronner Hornisgrinde Gravel-Rundtour“ führt um den Südteil des Nationalparks Schwarzwald und beeindruckt mit einem friedlich ruhenden Karsee, schroffen Felswänden und tollen Panoramablicken. Aus der mit insgesamt acht Michelin-Sternen ausgezeichneten „Gourmet-Gemeinde“ Baiersbronn folgt die Route zunächst der „Tour de Murg“ bis nach Schönmünzach, ehe es ins Langenbachtal geht. Vom niedrigsten Punkt der Strecke (458 m) beginnt der stetig steiler werdende Anstieg zur Hornisgrinde, dem höchsten Punkt des nördlichen Schwarzwalds (1164 m). Spektakulär ist der Ausblick nach Westen, wo das Gelände bis ins Rheintal auf nur acht Kilometern über 1000 Höhenmeter abfällt und somit ein sehenswertes Panorama auf die Rheinebene bis zu den Vogesen bietet. Direkt neben dem Hornisgrindeturm befindet sich die „Grinde-Hütte“: Weit, hell und luftig ist der Gastraum des beliebten Einkehrziels, dessen modernes Design mit heimischem Holz und Schindelfassade der Umgebung angepasst wurde. Große Panoramafenster sorgen für einen weitläufigen Ausblick auf den Schwarzwald, während die regionale Küche den Gaumen erfreut. Ihr zu Füßen liegt der Mummelsee (Foto), das nächste Etappenziel. Für die nächsten 15 Kilometer bleibt die Tour auf etwa 1000 m Höhe, ehe es schließlich runter ins Murgtal über Obertal und Mitteltal zurück nach Baiersbronn geht. Zur Tour und komoot
„Gravelperle mit Verwöhnaroma“ im Hochschwarzwald
Diese knackige Rundtour mit dem sprechenden Namen „Gravelperle mit Verwöhnaroma“ führt über knapp 60 Kilometer und 1100 Höhenmeter durch den Hochschwarzwald im Süden der Ferienregion. Belohnt werden Radler für ihre Anstrengungen (bei passender Wetterlage) mit grandiosen Fernsichten bis zu den Alpen. Als optimaler Startpunkt eignet sich der Titisee – im Sommer gerne kombiniert mit einem Sprung ins kühle Nass –, prinzipiell lässt sich aber auch überall sonst entlang der Strecke mit der Tour beginnen. Mal braust Radlern der Abfahrtswind auf den schmalen Asphaltstraßen um die Ohren, mal rollen sie auf Forstwegen geschmeidig dahin – perfekte Zutaten für ein gelungenes Gravelerlebnis. Zur Stärkung bieten sich zahlreiche Einkehroptionen an, beispielsweise das Naturfreundehaus Breitnau oder das auch mit seinem historischen Charme punktende „Gasthaus Ahorn“ in Schwärzenbach. Zur Tour und komoot
Auf der „Kaiser-Tour“ durch die Weinberge von Kaiserstuhl und Tuniberg
Rasante Abfahrten und knackige Anstiege bietet die „Kaiser-Tour“ um und über die Weinberge von Kaiserstuhl sowie Tuniberg am Westrand des Schwarzwalds. Mit gut 1000 Höhenmetern Anstieg ist die 55 Kilometer lange Rundtour für Gravelbiker gut zu schaffen. Sie belohnt mit imposanten Panoramablicken auf die Vogesen im Westen und die Schwarzwaldberge im Osten. Aus der Perspektive zwischen Weinbergen und Wald, entlang von blumengeschmückten Trockenwiesen und Tälern mit bunten Obstbäumen, durch verwunschene Hohlwege und beschauliche Winzerdörfer lässt sich der Kaiserstuhl, das kleine Mittelgebirge vulkanischen Ursprungs, erlebnisreich entdecken. Von den meisten Bahnhöfen der Kaiserstuhlbahn gibt es ausgeschilderte Zufahrtswege zur „Kaiser-Tour“. Eine Einkehr im Frühjahr oder Herbst lohnt in einer der vielen Straußenwirtschaften, die mit regionalen Spezialitäten locken. Zur Tour und komoot
Einmal durch Baden-Württemberg graveln: „Naturparke-Gravel-Crossing“
Ob anspruchsvolle Bergstrecken, hügeliges Terrain zum Cruisen oder Panoramapassagen auf den Höhen – das Gravelbiken passt optimal zum Schwarzwald. Mit der „Naturparke-Gravel-Crossing“-Strecke lässt sich aber nicht nur Deutschlands größtes und höchstes Mittelgebirge entdecken, sondern gleich einige der schönsten Touren und Spots Baden-Württembergs. Denn die Strecke führt auf 690 Kilometern und elf Etappen von Mannheim bis Basel und quert die Naturparke Neckartal-Odenwald, Stromberg-Heuchelberg sowie die beiden größten deutschen Naturparke Schwarzwald Mitte/Nord und Südschwarzwald. In der Ferienregion Schwarzwald verläuft die Tour auf der rund 440 Kilometer langen, anspruchsvollen „Bike-Crossing“-Route von Pforzheim über die Höhenzüge nach Bad Säckingen an der Schweizer Grenze. Unterwegs bieten sich neben Hotels und Gastgebern auch naturnahe Übernachtungsmöglichkeiten wie die Trekking-Camps an. Im Sinne der Nachhaltigkeit sind die gewählten Start- und Endpunkte Mannheim und Basel gut mit ÖPNV zu erreichen, zudem sind entlang der Strecke keine Wegweiser aufgehängt, die Navigation erfolgt rein digital. Zur Tour und komoot
„Ortenauer Gravelbike-Tour“ durchs Durbach- und Renchtal
Diese sportliche, knapp 70 Kilometer lange Rundtour mit 1500 Höhenmetern startet am Festplatz in Durbach und führt durch die malerischen Weinberge des mittleren Schwarzwalds bis nach Oberkirch und weiter hinauf ins Mittelgebirge. Auf gut ausgebauten Waldwegen und kurzen Asphaltstrecken geht es über den Lautenbacher Sohlberg, mit einem Abstecher sind zudem die beeindruckenden Allerheiligen Wasserfälle und die Klosterruine zu entdecken. Die Rückfahrt führt durch Oppenau hinauf zum Bergdorf Kalikutt, bevor es wieder nach Durbach geht. Unterwegs bieten sich immer wieder grandiose Ausblicke über das Durbach- und Renchtal sowie die Rheinebene. Als Einkehrmöglichkeiten empfehlen sich der „Gasthof Blume“ in Oppenau-Lierbach, das Hotel und Restaurant „Kalikutt“ in Oppenau-Ramsbach, der „Gasthaus Hohberg“ in Durbach sowie das Hotel und Restaurant „Rebstock“ in Durbach. Zur Tour und komoot
Die „Ortenauer Gravelbike-Tour“ gehört zu den sechs neuen und herausfordernden „Gravelbike-Traumtouren“ in der Ortenau. Dank unterschiedlicher Streckenlängen, Höhenprofilen und Schwierigkeitsgraden ist für jeden Radbegeisterten im größten Landkreis Baden-Württembergs mit ziemlicher Sicherheit das Richtige dabei. Die Rundtouren führen von Kappelrodeck durchs Achertal (62 km und 2000 hm); rund um die Reblandschaften von Durbach (69 km und 1800 hm); von Gengenbach durchs Kinzigtal und den mittleren Schwarzwald (46 km und 720 hm); rund ums Hausacher Einbachtal (20 km und 650 hm); über Berge und Täler rund um Lahr (46 km und 950 hm) sowie durch Wald und Reben von Ettenheim (44 km und 900 hm).
Die Infos zu allen sechs Touren gibt es hier und komoot
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