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Seit 20 Jahren ist KONUS ein Alleinstellungsmerkmal für den Tourismus im Schwarzwald.

Die KONUS-Gästekarte steht für ein einzigartiges Mobilitätsangebot im Schwarzwald. Was im Jahr 2005 als innovative Idee begann, hat sich zu einem der erfolgreichsten Beispiele für die Verknüpfung von Tourismus und öffentlichem Nahverkehr in Deutschland und ganz Europa entwickelt. Viele andere Destinationen haben das System übernommen. Gäste können während ihres Aufenthalts kostenfrei Bus und Bahn nutzen und sich damit im gesamten Schwarzwald flexibel und umweltfreundlich bewegen. Für viele Urlauberinnen und Urlauber ist dieses Angebot inzwischen ein wichtiger Bestandteil des Urlaubserlebnisses und häufig auch ein konkreter Buchungsgrund für einen Aufenthalt in der Region. Gleichzeitig trägt KONUS dazu bei, den Individualverkehr zu reduzieren, die Erreichbarkeit von Ausflugszielen zu verbessern und die regionale Wertschöpfung zu stärken, weil Gäste mehr Orte innerhalb der Region besuchen können. 

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KONUS ab 2027

FAQ's

Die wichtigsten Fragen & Antworten

KONUS bietet gerade in Zeiten hoher Energiepreise einen besonderen Mehrwert für Gäste und Kommunen. Durch die kostenfreie Nutzung von Bus und Bahn vor Ort können Gäste auf das eigene Auto verzichten und sparen so spürbar bei Kraftstoffkosten. Gleichzeitig ermöglicht KONUS eine planbare und unabhängige Mobilität, ohne sich um steigende Preise kümmern zu müssen. Für Kommunen und die Region trägt das Angebot dazu bei, den Individualverkehr zu reduzieren, die Infrastruktur zu entlasten und gleichzeitig eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität zu fördern.

Die Anpassung der KONUS-Umlage basiert – wie bereits in den vergangenen Perioden – auf bewährten Berechnungsmodellen, insbesondere den durchschnittlichen Tarifsteigerungen der Verkehrsverbünde der letzten fünf Jahre. Ab dem 1. Januar 2027 steigt die Umlage daher von 50,29 Cent auf 70,09 Cent brutto pro Übernachtung. Ziel ist es, das Angebot langfristig zu sichern und seine Qualität sowie Attraktivität zu erhalten.

Gleichzeitig wird KONUS inhaltlich erweitert: Künftig ist auch die Anreise innerhalb des KONUS-Gebiets inbegriffen. Gäste können das Angebot somit bereits vor ihrer Ankunft im Schwarzwald nutzen – ein wichtiger Impuls für eine nachhaltige Anreise mit der Bahn.

Zudem sind die laufenden Kosten der digitalen KONUS-Gästekarte ab 2027 in der Umlage enthalten. Für bereits angeschlossene Kommunen entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Gastgeber und Gäste können sowohl die klassische als auch die digitale Karte nutzen. Die Digitalisierung ist damit fest integriert und verbessert den Service spürbar.

KONUS wird inhaltlich deutlich aufgewertet: Ab 2027 ist auch die Anreise innerhalb des KONUS-Gebiets im Angebot enthalten. Gäste profitieren dadurch bereits vor ihrer Ankunft im Schwarzwald von der Gästekarte und können den öffentlichen Nahverkehr von Beginn an nutzen. Das erleichtert die Reiseplanung, reduziert den Bedarf an individueller Anreise mit dem Auto und macht insbesondere die Anreise mit der Bahn attraktiver. Gleichzeitig entsteht ein nahtloses Mobilitätserlebnis – von der Anreise bis zur Nutzung vor Ort.

Die Anpassung der KONUS-Umlage ist vor allem auf gestiegene Kosten im öffentlichen Verkehr zurückzuführen. Seit 2021 haben sich insbesondere Energie- und Personalkosten deutlich erhöht, was sich direkt auf die Betriebskosten der Verkehrsunternehmen auswirkt.

Die neue Umlage wird – wie bisher – auf Basis bewährter Berechnungsmodelle ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung der Tarifentwicklungen der letzten fünf Jahre. Ziel ist es, das Angebot langfristig zu sichern und seine Qualität zu erhalten.

Gleichzeitig wird KONUS weiterentwickelt: Künftig ist auch die Anreise innerhalb des KONUS-Gebiets inbegriffen. Gäste können den ÖPNV somit bereits vor ihrer Ankunft nutzen, was die Reise erleichtert und die nachhaltige Anreise mit der Bahn attraktiver macht.

Zudem ist die digitale KONUS-Gästekarte künftig vollständig in der Umlage enthalten. Für teilnehmende Kommunen entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Gastgeber und Gäste profitieren von einer modernen, digitalen Ergänzung des bestehenden Angebots.

Die KONUS-Vollversammlung wird am Mittwoch, 24.06.2026 in Präsenz stattfinden. Der Ort wird rechtzeitig bekannt gegeben, ebenfalls erhalten alle Kommunen die neuen Vereinbarungen rechtzeitig im Vorfeld zugeschickt.

Künftig wird die Teilnahme der Kommunen organisatorisch von der Umlagefinanzierung getrennt. Die Teilnahme an KONUS gilt grundsätzlich unbefristet, kann jedoch mit Frist zur Jahresmitte jeweils zum Jahresende gekündigt werden. Das schafft Planungssicherheit und gleichzeitig Flexibilität für die Kommunen.

Die Umlage selbst wird in einem separaten Anhang geregelt und zunächst für drei Jahre festgelegt. Ab 2030 erfolgt die Anpassung dann im Zweijahresrhythmus. Ziel ist es, auf Kostenentwicklungen besser reagieren zu können und gleichzeitig größere Preissprünge zu vermeiden.

So bleibt die Finanzierung langfristig stabil, planbar und unterstützt weiterhin die Rolle von KONUS als wichtiges Angebot für nachhaltige Mobilität im Schwarzwald.

Trotz der Anpassung bleibt die KONUS-Umlage im europäischen Vergleich weiterhin sehr niedrig. Während viele Tourismusregionen Gästekarten mit integrierter ÖPNV-Nutzung über Abgaben von 1,50 bis 3,00 Euro pro Person und Nacht finanzieren, liegt KONUS ab 2027 bei lediglich 0,709 Euro pro Übernachtung.

Selbst im SalzburgerLand, das seit 2025 eine eigene Mobilitätsabgabe erhebt, steigt der Beitrag bis 2027 von 0,50 Euro auf 1,10 Euro pro Person und Nacht. Damit bleibt KONUS deutlich günstiger – und das, obwohl es eines der größten zusammenhängenden Mobilitätsangebote für Gäste in Europa ermöglicht.

Studien und Praxiserfahrungen zeigen, dass Gäste grundsätzlich bereit sind, für nachhaltige Mobilitätsangebote einen zusätzlichen Beitrag zu leisten. Besonders im Rahmen von Gästekarten oder Mobilitätspaketen liegt die Zahlungsbereitschaft häufig bei etwa 3 bis 6 Euro pro Tag.

Auch bei touristischen Abgaben zeigt sich ein ähnliches Bild: Viele Gäste akzeptieren Beiträge von rund 2 bis 5 Euro pro Übernachtung, wenn diese transparent in nachhaltige Infrastruktur oder Mobilität investiert werden.

Im Vergleich dazu liegt die KONUS-Umlage deutlich darunter – und bietet dennoch ein umfassendes Mobilitätsangebot für Gäste.

Studien zeigen, dass kostenfreier ÖPNV einer der wichtigsten Faktoren für die tatsächliche Nutzung von Bus und Bahn im Urlaub ist. Wird ein solches Angebot bereitgestellt, steigt die ÖPNV-Nutzung messbar – um etwa 11 bis 15 Prozentpunkte. In vielen Destinationen gehört integrierte Mobilität daher bereits zum Standard und wird von Gästen zunehmend erwartet.

Die KONUS-Gästekarte ist seit über 20 Jahren ein erfolgreiches Beispiel für diese Entwicklung. Sie ermöglicht Gästen die kostenfreie Nutzung von Bus und Bahn im gesamten Schwarzwald und macht eine flexible, umweltfreundliche Mobilität einfach zugänglich.

Für viele Urlauber ist KONUS heute ein echter Mehrwert und oft auch ein Buchungsgrund. Gleichzeitig reduziert das Angebot den Individualverkehr, verbessert die Erreichbarkeit von Ausflugszielen und stärkt die regionale Wertschöpfung, da Gäste mehr Orte innerhalb der Region besuchen.

Das Deutschland-Ticket ist eine sinnvolle Ergänzung, ersetzt Angebote wie KONUS jedoch nicht. Aktuell besitzt nur ein Teil (ca. 17,5 %) der Bevölkerung ein Deutschland-Ticket, zudem verfügen viele internationale Gäste (Anteil im Schwarzwald ca. 30 % ) nicht darüber. Für diese Zielgruppen bleibt KONUS ein zentraler Mehrwert.

Die KONUS-Gästekarte ist speziell auf touristische Aufenthalte ausgerichtet: Sie ist automatisch in der Übernachtung enthalten, ohne zusätzliche Buchung, ohne Abo und ohne Mehrkosten nutzbar. Damit spricht sie gezielt auch Gäste an, die im Alltag kein ÖPNV-Angebot nutzen.

Ziel von KONUS ist es, gerade diese Gäste zu einer einfachen und stressfreien Nutzung des öffentlichen Verkehrs im Urlaub zu motivieren und so zusätzlichen Verkehr sowie CO₂-Emissionen zu vermeiden.

Gleichzeitig stärkt KONUS die Attraktivität des Schwarzwalds insgesamt: Gäste profitieren von einer komfortablen, nachhaltigen Mobilität und erreichen auch kleinere Orte flexibel ohne eigenes Auto. Für viele Urlauber ist ein solches Angebot heute bereits ein entscheidender Bestandteil eines modernen Urlaubserlebnisses.

Bitte wenden Sie sich zunächst an Ihre örtliche Tourismusorganisation, die Touristinformation oder Ihre Gemeinde. Sollten diese Ihnen nicht weiterhelfen können, kontaktieren Sie gerne das STG-Team. Die Kontaktdaten finden Sie am Ende dieser Webseite.

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