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Zecken leben überwiegend im Unterholz sowie an Wald- und Wegrändern auf kleineren Pflanzen. Verstärkt können sie auch an Grabenböschungen, feuchten und beschatteten Wiesen oder einzelnen Baum- und Buschgruppen auftreten. Je nach Witterung können sie ganzjährig aktiv sein.

Zu den häufigsten durch Zecken übertragenen Krankheiten gehören die Lyme-Borreliose und die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME). Beide Erreger können bei einem Zeckenstich in den menschlichen Körper übertragen werden. Während gegen das FSME-Virus geimpft werden kann, ist gegen die Borreliose-Bakterien derzeit keine Impfung möglich.

Zum Schutz vor Erkrankungen durch Zeckenstiche gibt es einen ganzen Maßnahmenkatalog:

  1. Zunächst verringert eine körperbedeckende, geschlossene Kleidung das Risiko, dass Zecken überhaupt auf die Haut gelangen können. Helle Kleidung lässt sich leichter nach Zecken absuchen.
  2. Nach einem Stich muss die Zecke möglichst schnell entfernt werden, um das Risiko von Infektionen und Erkrankungen zu minimieren. Deshalb empfiehlt es sich, nach dem Aufenthalt an risikobehafteten Orten, den Körper möglichst rasch abzusuchen. Warme, feuchte und gut durchblutete Körperstellen wie Kniekehlen, Leisten oder Achselhöhlen werden von Zecken besonders gerne aufgesucht. Die Zecke sollte mit einer Pinzette oder einem speziellen Zeckenentfernungsinstrument entfernt werden.
  3. Bei Zeichen einer Erkrankung oder anhaltenden Beschwerden sollte rasch ein Arzt aufgesucht werden.

Alle Informationen zum Thema "Zecken" finden sich unter www.zecken.de.

Spezielle Infos zum Thema "Zecken und Kinder" gibt es unter www.kindergesundheit-info.de.

Hier gibt es eine aktuelle Abbildung der durch das Robert-Koch-Institut definierten FSME-Risikogebiete in Deutschland.