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Monbachtal bei Bad Liebenzell

Aufatmen & abschalten.

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Kraft tanken im Schwarzwald

Die Coronakrise und der nicht absehbare Verlauf macht uns allen Sorgen. Auch unser Freizeitverhalten ist stark eingeschränkt. Gerade jetzt ist es wichtig, auf sich selbst zu achten, aber sich etwas Gutes zu tun. Ein Ausflug allein, zu zweit oder mit den Kindern in die Natur wirkt sich positiv auf Körper, Seele und Geist aus. Deshalb teilen wir unsere Schwarzwald-Impressionen gerade in solchen Krisensituationen mit Ihnen.

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Die Natur ist ein sehr gutes Beruhigungsmittel. 

Anton Pawlowitsch Tschechow,
russischer Schriftsteller und Arzt, * 1860, † 1904

Waldspaziergang

Fleißige Ameisen

im Hochschwarzwald

Wie sich die Natur auf Körper, Seele und Geist positiv auswirkt, das durfte ich neulich bei einem Ausflug nach Lenzkirch im Hochschwarzwald erleben. Durch die aktuellen Ereignisse in der Welt spürte ich eine innere Unruhe. Umso mehr freute ich mich über einen Ausflug zusammen mit einer Freundin nach Lenzkirch. Dort angekommen, war alles ruhig und friedlich. Schon während der ersten Schritte in den Wald merkte ich, wie meine negativen Gedanken langsam verfliegen.

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Ich merkte, wie ich sensibler auf meine Umgebung reagiere, Gerüche, Geräusche aus dem Wald besser wahrnehme. An einer Lichtung im Wald entdeckte ich einen Ameisenhaufen. Beim Anblick der wuseligen kleinen Ameisen dachte ich mir: Wie schaffen es diese kleinen fleißigen Arbeiterinnen eigentlich, auf so engem Raum miteinander klarzukommen? Beim näheren Hinsehen fiel mir auf, dass die Ameisen scheinbar perfekt aufeinander abgestimmt sind, Rücksicht aufeinander nehmen. Ich würde mir wünschen, dass das auch bei uns Menschen so gut funktionieren würde. Vielleicht können wir ja alle etwas von den Ameisen lernen: Rücksichtnahme, Respekt und Hilfsbereitschaft gerade in Krisenzeiten. 

 Text: Iris Huber, Online-Redaktion

Olga Burrer

Von Wildtal nach Heuweiler 

Radausflug mit der Tochter

Seit dem 17. März sieht der Alltag für viele Eltern ganz anders aus als zuvor. Es sind die Kinder, die meistens eine gewisse Routine vom Alltag gewohnt sind. Ob Schule, Kindergarten oder Verein: Kinder wissen, dass sie täglich ein Programm erwartet und viele freuen sich darauf. Es liegt also in unseren Händen, was wir aus den nächsten Wochen machen. 

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Das neue Ausmalbuch ist bereits voll, die Ponybilder hängen an der Wand und die Sonne auf der Terrasse lockt uns nach draußen. Ich packe uns etwas Proviant ein und fülle unsere Trinkflaschen auf. Mit meiner Tochter im Anhänger und meinem Rucksack auf dem Rücken mache ich mich auf den Weg. Auf der Strecke von Wildtal nach Heuweiler machen wir bei einem Tümpel halt und schauen nach Amphibien. Um den Teich herum hat der B.U.N.D. einen Zaun aufgestellt, der die einheimischen Amphibien bei ihrer Wanderung zu den Laichgewässern schützen soll. Meine Tochter entdeckt in einem der Eimer eine Kröte. Mit großem Tatendrang holen wir gemeinsam die Kröte aus dem Eimer und bringen sie über die Straße zum Tümpel. Oberhalb des Tümpels befindet sich ein Bauernhof mit Kühen und Pferden. Ich bleibe oben auf dem Hügel stehen, atme tief ein und fühle mich von dem starken Wind und der Menge an Frischluft überwältigt. Ich blicke in den Himmel und sehe graue Wolken heraufziehen. Ich entschließe mich umzudrehen, den Hügel herunterzusausen und nach Hause zu fahren. Dort angekommen, fühle ich mich wie nach einer kleinen Sportrunde, die mich richtig erfrischt hat. Ich koche meiner Tochter und mir einen warmen Tee, den wir auf dem Sofa mit Keksen genießen. In diesem Moment merke ich, wie zufrieden wir doch eigentlich sind.

 Text: Olga Burrer, Online-Redaktion

Michael Gilg Hörnleberg

Auf dem Hörnleberg

Schweifender Blick, schweifende Gedanken

Frühling hat für mich viel mit Aussicht zu tun – den Blick schweifen zu lassen über die in den unterschiedlichsten Grüntönen schimmernde Landschaft, aber auch die Vorfreude darüber, dass nun die warmen Monate des Jahres kommen. Ich suche mir also immer wieder exponierte Stellen zum Hinaufwandern aus. 

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Besonders gut hat mir die Hörnlebergkapelle gefallen: Von Oberwinden im ZweiTälerLand (optimal mit der Bahn erreichbar) geht es auf ein paar mitunter steilen Kilometern hinauf auf den rund 900 Meter hohen Hörnleberg. Oben angekommen, hat man von der Kapelle nicht nur eine wunderbare Aussicht über das Elz- und Simonswäldertal, sondern blickt bis ins Rheintal und zu den Vogesen hinüber. Und spätestens beim Abstieg freue ich mich schon auf die nächste frühlingshafte (Aufstiegs-)Tour im Schwarzwald!

Text: Michael Gilg, Presseteam

Gaby Baur Kaiserstuhl

Gemütliche Touren

Radeln am Kaiserstuhl

Oftmals liegt zu Frühlingsbeginn hoch oben im Schwarzwald noch Schnee, aber bei uns am Kaiserstuhl grünt und blüht es bereits. Und spätestens jetzt ist es an der Zeit, die Fahrräder wieder aus dem Keller zu holen!

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Wir fahren von Ihringen erst mal ein Stück auf dem Radweg in Richtung Breisach. Der Weg kommt ohne größere Steigung aus und ist einfach zu befahren. Kurz vor Breisach biegen wir in Richtung Vogtsburg-Burkheim ab. Auch das ist eine angenehme, relativ kurze Strecke, die man bequem auch nach Feierabend bewältigen kann. Die historische Mittelstadt von Burkheim ist ein lohnendes Ausflugsziel und im Sommer kann man auch den herrlichen Baggersee besuchen und sich erfrischen. Oder sollen wir lieber ins Korkenziehermuseum, das erste seiner Art mit über 1.000 Exponaten? Wir aber wollen weiter und folgen jetzt der Beschilderung des Rheinradweges, bis wir oben auf dem Damm sind. Rechts glitzert der Rhein, links liegen kleine Wäldchen. Hier scheint die Sonne gnadenlos auf uns herab, daher brauchen wir mal eine Pause. Wir rasten direkt am Rheinufer, vespern unsere mitgebrachten Brote und hängen unsere Füße ins Wasser. Wir beobachten Schwäne, Boote und die riesigen Kutter, die an uns vorbeiziehen. Nach einer Weile steigen wir wieder aufs Rad und fahren noch ein Stück auf dem Rheinradweg nach Breisach. Hier genehmigen wir uns ein Gläschen Wein, bevor wir dem Radweg nach Ihringen folgen. Sicherlich nicht meine letzte Tour – denn mit einem Radnetz von rund 200 Kilometern hat der Kaiserstuhl noch viel mehr zu bieten…

Text: Gaby Baur, Presseteam  

Lenga Higgelke Weinreben

Frischluft-Kur

Aus dem Vollen schöpfen

Der Frühling ist meine Jahreszeit. Ich liebe es, wenn es draußen wieder wärmer wird, die Natur erwacht und die Sonnenstrahlen ihre Wirkung zeigen. In dieser Zeit lässt sich im Schwarzwald wieder (unendlich) vieles an der frischen Luft unternehmen. 

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Daher habe ich tatsächlich mehrere Lieblingsplätze und -unternehmungen. Dabei zeigt sich auch, wie vielfältig der Schwarzwald ist. Ich freue mich schon auf eine Wanderung auf den Feldberg und Inliner fahren an der Dreisam – danach gönne ich mir dann in Freiburg ein leckeres Eis. Empfehlen kann ich aber auch einen Spaziergang durch die Reben am Kaiserstuhl, dort lässt sich zudem die Pracht der blühenden Obstbäume bestaunen.

Text: Lena Higgelke, Produktmanagment Wandern, Wein, Kulinarik

Anke Buller in Badenweiler

Schönes Badenweiler

Besonderes Wiedersehen

Für mich sind die schönsten Tage des Jahres warm und sonnig – und dann spaziere ich am liebsten zu meinen Lieblingsorten. Einer von ihnen ist Badenweiler. 

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Ich besuche dort gerne die Burg Baden, von wo aus ich die wundervolle Aussicht aufs Markgräflerland genieße. Später gehe ich in die Stadt, um ein Eis – Himbeere oder Schokolade – zu essen. Ich flaniere durch den Kurpark und nutze auch immer die Gelegenheit, die Römische Badruine zu besichtigen. Zum ersten Mal in Badenweiler war ich vor mehreren Jahren, und im Laufe der Zeit ist mir das Städtchen am Westrand der Ferienregion sehr ans Herz gewachsen. Ich bin gerne dort, mit meiner Familie oder mit Freunden. Tatsächlich traf ich mich dort kürzlich mit einem sehr lieben Freund, den ich seit mehr als 20 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Ein Grund mehr, diesen Ort zu lieben!

Text: Anke Buller, Projektmanagement