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Aktuell gilt in ganz Baden-Württemberg die Basisstufe. In dieser 1. Stufe gelten die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, sowie Abstands- und 3G-Regeln
Im Freien und bei privaten Veranstaltungen gibt es daneben kaum Einschränkungen. 

Veranstalter, Gastronomen, Dienstleister oder Händler können sich jedoch auch für das 2G-Modell entscheiden. Zutritt haben dann nur Genesene und Geimpfte. Sie sind zugleich von der Maskenpflicht befreit. Diese Regelung gilt dann sowohl in Innenräumen als auch bei Veranstaltungen bspw. in Stadien. 

Die 2. Stufe ist die Warnstufe. Sie liegt vor, wenn landesweit die stationären Neuaufnahmen mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz) die Zahl von 8 erreicht oder überschreitet. Sie gilt auch, wenn landesweit 250 oder mehr Intensivbetten (AIB) mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten belegt sind.

Die 3. Sufe ist die Alarmstufe. Sie gilt, wenn landesweit innerhalb von 7 Tagen 12 oder mehr Personen mit COVID-19 pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern in Krankenhäuser aufgenommen werden müssen oder wenn landesweit 390 oder mehr Intensivbetten mit Covid-19-Erkrankten belegt sind. 

Im Freien gibt es in der Basisstufe keine Kontaktbeschränkungen. Das gilt auch für Freizeit- und Amateursport in Sportstätten im Freien, Badeseen mit kontrolliertem Zugang und Freibäder

Wer nicht nachweislich geimpft oder genesen ist, benötigt auch in der Basisstufe bei allen Veranstaltungen und Besuchen in geschlossenen Räumen einen Corona-Schnelltest (3G) - sofern der Veranstalter, Gastronom, Händler oder Dienstleister den Zugang nicht auf Geimpfte und Genesene (2G) beschränkt hat.  In einer Unterkunft muss er alle drei Tage vorgelegt werden. Der Diskotheken-Besuch ist auch in der Basisstufe  nur mit PCR-Test (oder 2G) erlaubt.

In der Warnstufe gilt auch im Freien die 3G-Regel. In geschlossenen Räumen genügt dann kein Schnelltest mehr, stattdessen wird ein PCR-Test benötigt (für Beherbergung genügt ein Schnelltest, im Restaurant aber nicht). 

In der Warnstufe treten auch Kontaktbeschränkungen in Kraft: Auch bei privaten Zusammenkünften sind dann nur 1 Haushalt plus 5 Personen erlaubt (Geimpfte und Genesene sowie junge Menschen bis 17 Jahre werden nicht mitgezählt, ebenso nicht, wer sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann).

In der Alarmstufe gilt bis auf wenige Ausnahmen die 2G-Regel: Wer nicht geimpft oder genesen ist, ist dann vom öffentlichen Leben weitgehend ausgeschlossen. Lediglich der Besuch von Bibliotheken und Archiven, körpernahe Dienstleistungen und Bildungsmaßnahmen sind mit einem negativen PCR-Test möglich. Einkaufen im Einzelhandel ist mit Schnelltest möglich. Private Zusammenkünfte sind in der Alarmstufe nur noch mit einem Haushalt plus einer weiteren Person zulässig. 

Generell gilt in Baden-Württemberg die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken (DIN EN 14683:2019-10) oder FFP2-Masken (DIN EN 149:2001) oder KN95-/N95-/KF94-/KF95-Masken bei öffentlichen Veranstaltungen, in geschlossenen Räumen, beim Einkaufen, in Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben immer dann wenn nicht sicher ein Abstand von mindestens 1,5 m eingehalten werden kann. Wo das 2G-Modell gilt, entfällt in der Basisstufe die Maskenpflicht.

Die generelle Maskenpflicht gilt auch bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wie Eisenbahnen, Straßenbahnen, Bussen, Taxen, Fähren, Fahrgastschiffen und Seilbahnen sowie im touristischen Verkehr und in Bahnhofs- und Flughafengebäuden. 

Ja. Beim Besuch oder der Nutzung von Veranstaltungen und Gastronomie in Innenräumen, in Beherbergungsbetrieben, Vergnügungsstätten und Casinos müssen die Kontaktdaten dokumentiert werden. 

Dazu zählen Vor- und Nachname, Anschrift, Datum und Zeitraum der Anwesenheit und sofern vorhanden die Telefonnummer. Dies kann entweder mit der Luca- oder Corona-Warn-App oder analog auf Papier erfolgen. Wer seine Kontaktdaten nicht oder nicht vollständig angeben möchte, darf die Einrichtung nicht betreten oder nutzen. 

Bei der Einreise aus dem Ausland ist die Vorlage eines negativen Corona-Tests (oder eines Nachweises der vollständigen Impfung oder Genesung) erforderlich. Vor der Einreise ist eine digitale Einreiseanmeldung für alle erforderlich, die sich innerhalb der zehn Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Die Nachweispflicht gilt für Personen ab 12 Jahren.

Das Robert-Koch-Institut hat dazu unter www.einreiseanmeldung.de ein elektronisches Melde- und Informationssystem eingerichtet. Wenn eine digitale Anmeldung nicht möglich ist, muss eine Einreiseanmeldung in Papierform ausgefüllt und vorgelegt werden. 

Details zur bundesweit geltenden Regelung der Coronavirus-Einreiseverordnung können hier als Kurzübersicht zum Download abgerufen werden.

Wie teuer die Tests im Ausland sind und wo sie gemacht werden können, ist auf der Seite www.evz.de/reisen-verkehr/reiserecht/corona-tests-in-europa.html nachzulesen

Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt eine Telefon-Hotline für Ratsuchende eingerichtet: 0711 9043-9555 (täglich von 8 bis 22 Uhr).

Weitere Infos, Texte, Fragen und Antworten sowie Regelungen zur Corona-VO des Landes finden Sie auf den Seiten des Landes Baden-Württemberg hier

Übersicht

Testmöglichkeiten

Hier finden Sie eine Linksammlung zu verschiedenen Testmöglichkeiten im Schwarzwald. Durch Klick auf den jeweiligen Land- / Stadt-Kreis werden Sie zu den Detailinformationen in der ausgewählten Region geleitet. Unter der Karte finden Sie zwei Links zu Suchen über Baden-Württemberg-weite Portale der Kassenärztlichen Vereinigung und der testenden Apotheken in BW.

Bitte beachten Sie, dass die Liste keine Vollständigkeit beanspruchen kann. Weitere Informationen zu den Testmöglichkeiten vor Ort können Ihnen auch die Tourist-Informationen oder Verwaltungen in Ihrem Urlaubsort geben.