Goldstadt Uferweg und Goldschmiedemeile

Kondition 
Erlebnis 
Landschaft 

Der Goldstadtuferweg lädt Sie ein zu einem erholsamen Spaziergang an unseren Flussufern Enz, Nagold und Metzelgraben. Folgen Sie stets dem Zeichen des Schwans!

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt der Tour:

Waisenhausplatz

Zielpunkt der Tour:

Stadttheater Pforzheim

Beschreibung

Auf dem Goldstadtuferweg entdecken Sie Pforzheim entlang der Flüsse Enz und Nagold. Sie kommen vorbei an Kirchen, Museen und Denkmälern. Wer am Ende noch Zeit und Lust hat, kann sich ein Tretboot am Bootspick mieten und so Pforzheim vom Wasser aus erkunden. 

Die Innenstadt ist vom Waisenhausplatz nur wenige Gehminuten entfernt und lädt mit vielen Geschäften, Cafès und Restaurants zum Schlendern und Verweilen ein.

Wegbeschreibung

Wir beginnen unsere Tour am Waisenhausplatz, wo Sie auch eine Orientierungstafel mit allen Punkten, die wir auf dem Weg ablaufen werden, sehen können. Am Flussufer zur Enz sind die Mauerreste des alten Dominikanerklosters noch zu sehen. Das spätere Waisenhaus erinnert an die Gründung der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie in diesem Gebäude durch Markgraf Karl-Friedrich.

Wir starten in Richtung Westen und kommen dort am Bootspick vorbei. Bei schönem Wetter können hier Tretboote ausgeliehen werden für eine kleine Fahrt auf der Enz. Wir passieren die Enzarkaden, überqueren die Leopoldstraße und gelangen durch die Arkaden des Melanchthonhauses zur Goethebrücke. Unter der Brücke hindurch können wir die Straße meiden und direkt an der Enz entlang gehen. Zu unserer Rechten finden wir die Jahnhalle und das Hebelgymnasium. Auf dem Emiliensteg, der ältesten Eisengitterbrücke der Stadt aus dem Jahr 1863, überqueren wir die Enz.

Auf der Südseite setzen wir unseren Weg in Richtung Osten fort, vorbei am Turnplatz, wo jeden Mittwoch und Samstag Pforzheims großer und beliebter Wochenmarkt stattfindet. Weiter entlang des Flusses treffen wir auf die Rossbrücke. Wer Lust auf eine kleine Pause hat, kann sich bei dem Eispavillon Rialto mit einem leckeren Eis in die Sonne setzen.

Nach einer kleinen Stärkung geht es weiter in Richtung Westen auf der Jörg-Ratgeb-Straße, vorbei an der katholischen Herz-Jesu-Kirche, einem interessanten Artdeko Baus aus den Zwanzigerjahren. Nun biegen wir nach rechts in die als Goldschmiedemeile ausgestaltete Werderstraße. 10 Tafeln informieren über die Pforzheimer Traditionsindustrie, drei Stahlskulpturen von Erich Hauser säumen den Weg.

Am Metzelgraben entlang gelangen wir zur Edelsteinausstellung Schütt mit Schmuck- und Edelsteinverkauf. Wir überqueren die Jahnstraße. Vor uns sehen wir das Reuchlinhaus, einem der bedeutendsten Bauten im Bauhaus-Stil von Prof. Lehmbruck. Im Reuchlinhaus findet sich das weltweit einzigartige Schmuckmuseum mit rund 2.000 Exponaten aus fünf Jahrtausenden Schmuckkunst. Das Schmuckmuseum hat Dienstag bis Sonntag von 10-17 Uhr geöffnet.

Wir setzen unseren Weg fort durch den Stadtgarten, vorbei an den modernen Skulpturen Pforzheimer Künstler Richtung Süden. Am Ende des Stadtgartens genießen wir die herrliche Aussicht über die gestaute Nagold zum Erzkopf, dem ersten Schwarzwaldberg und dem Ausgangspunkt der Fernwanderwege nach Basel, Waldshut und Schaffhausen.

Von hier aus sind das Technische Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie sowie die Pforzheim Galerie nicht weit entfernt.

Der Weg senkt sich nun nach Norden wendend hinunter ans Nagoldufer und führt direkt am Fluss entlang unter der Werderbrücke hindurch zur Nagoldstraße. Vor uns sehen wir den 70m hohen Turm der Stadtkirche, ein Wahrzeichen des wieder aufgebauten Pforzheims. Sie wurde zum Teil aus Steinen der früher an dieser Stelle stehenden und durch Bomben zerstörten Kirche in modernem Stil der Sechzigerjahre erbaut.

Wir überqueren den Wachtelsteg und erblicken vor uns flussabwärts das Flößer-Denkmal auf der Auerbrücke. Unterhalb dieses Denkmals fließen die Enz und die Nagold zusammen.

Durch die Arkaden zu beiden Seiten der Auerbrücke streben wir weiter nach Osten zum Inselsteg und überqueren auf ihm die Enz. Vor uns sehen wir den imposanten Jugendstilbau des EMMA-Kreativzentrums mit seinem markanten Turm und das Emma-Jäger-Bades.

Nach Westen gehen wir weiter zur Deimlingstraße und gelangen am Parkhotel vorbei zum Nonnenmühlsteg. Hinter dem Parkhotel sehen Sie das CongressCentrum Pforzheim, in dem jedes Jahr zahlreiche Veranstaltungen und Messen stattfinden. Wir überqueren den Nonnenmühlsteg und gehen am Südufer der  Enz zum Goldschmiedesteg und zum Ausgangspunkt am Waisenhausplatz zurück. Hier am Waisenhausplatz befindet sich auch das Stadttheater Pforzheim. Wer noch Lust auf Kultur hat, kann auf der Seite des Stadttheaters nach aktuellen Aufführungen suchen oder direkt an der Theaterkasse nachfragen.

Tipp des Autors

Ein Besuch des Wochenmarktes ist lohnenswert. Dieser ist überregional bekannt und einer der größten, regelmäßigen Marktveranstaltungen in Pforzheim.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn

Der Pforzheimer Hauptbahnhof ist zentral gelegen und an nationale und internationale Bahnstrecken angeschlossen. Aus Karlsruhe oder Stuttgart kommend halten Regionalexpresse als auch der IRE und IC in Pforzheim. Des Weiteren ist Pforzheim über die S-Bahn-Linien S5 und S6 als auch weitere Regionalbahnen aus dem Nördlichen Schwarzwald erreichbar.

Der Waisenhausplatz ist mit der Linie 6 vom Bahnhof Pforzheim erreichbar. 

 

 

Höhenprofil:
Schwierigkeit leicht
Länge4 km
Aufstieg 12 m
Abstieg 11 m
Dauer 0:59 h
Niedrigster Punkt246 m
Höchster Punkt257 m
Startpunkt der Tour:

Waisenhausplatz

Zielpunkt der Tour:

Stadttheater Pforzheim

Eigenschaften:

Einkehrmöglichkeit familienfreundlich

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