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Müllheim - Martinskirche

Die Martinskirche ist das älteste Gotteshaus Müllheims, das auf einer kleinen Anhöhe erbaut wurde und wahrscheinlich den Siedlungskern des Ortes darstellt.

Den Schlüssel für die Martinskirche bekommen Sie an der Tourist-Information. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten, vielen Dank.

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Katholische Kirche Müllheim

Katholische Pfarrkirche Herz Jesu

Nachdem am 13. Juli 1876 der Grundstein gelegt worden war, entstand in zweijähriger Bauzeit die Kirche in neuromanischen Stil.

Die Pläne der Katholischen Pfarrkirche Herz Jesu stammen vom Baumeister Lukas Engesser.

Der von zwei Treppenhäusern flankierte vierstöckige Turm erhebt sich an der Nordseite und endet über der Glockenstube mit ihren paarweise gekuppelten, in Rundbögen abschließenden Klangarkaden in kleinen Giebeln, aus denen eine schlanke, achtseitige Pyramide aufsteigt. Über dem Rundbogenportal mit einer Christusdarstellung in Mosaikarbeit steht eine Muttergottes in einer Nische.

Den einschiffigen, flach gedeckten Langhausbau mit einer Orgelempore über dem Haupteingang schließt im Süden unter Zwischenschaltung eines Vorchores eine halbkreisförmige, eingewölbte Apsis. In ihr stellten farbig verglaste Fenster die Geburt und Kreuzigung Christi dar. Drei runde Fenster in der Chorwölbung gaben zusätzlich Licht.

Die Kirche wurde am 29. September 1878 durch Erzbistumsverweser Dr. Kübel konsekriert und 1881 zur Pfarrkirche erhoben.

Mit der Stabilisierung der wirtschaftlichen Verhältnisse nach dem 2. Weltkrieg begann die Beseitigung der Kriegschäden an der Kirche. 1955 konnte die Außenrenovation durchgeführt werden, 1957 folgte die Neugestaltung des Innenraumes. Er wurde von den geschmacklich überholten Ornamentmalereien befreit.

Die 1970 angeregte Umgestaltung des Chorraumes, der dem nachkonziliaren Liturgieverständnis angepaßt werden sollte, führte zu einer Gesamtrenovierung zwischen 1975 - 78. Außer der Notwendigkeit der Instandsetzung und Erweiterung der Orgel, erwies sich die Erneuerung des Gestühls als notwendig.

Die zehn Fenster des Langhauses und die darüberliegenden Rundfenster gestaltete 1977 der Bildhauer und Maler Hans-Günther van Look aus Freiburg. Sein Auftrag das Herz-Jesu-Thema darzustellen, weitete der Künstler dahingehend aus, das ganze Sein Jesu, seine Sendung in die Welt, sein Leben und Sterben und sein Weiterwirken in der Welt in voller Transparenz aufleuchten zu lassen.

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Evangelische Kirche Müllheim

Evangelische Kirche

Die Absicht, eine neue evangelische Kirche zu erbauen, reicht bis ins Jahr 1846 zurück.

Schwierigkeiten verschiedenster Art verzögerten den Baubeginn immer wieder. Endlich konnte am 9. September 1877 der Grundstein gelegt werden. Nach den Plänen von Oberbaurat Leonhard entstand der neugotische Bau unter Leitung des Großherzoglichen Bezirksbauinspektors Schopfer.

Der schlanke Turm ist in den Nordgiebel des dreischiffigen Langhauses eingefügt. Über den hohen, spitzbogigen Klangarkaden schließen kleine Giebeldreiecke die Turmwände ab; darüber erhebt sich das achtseitige Pyramidendach. Auf jeder Seite des Langhauses geben fünf Dreiergruppen von Obergadenfenstern - das Mittelfenster jeweils überhöht - dem Kirchenschiff mit seinem fünfjochigen Rippengewölbe viel Licht, ebenso wie vier paarweise gekuppelte Fenster und fünf Rundfenster in den Seitenschiffen, in die je ein Seitenportal führt. Die Emporen ruhen auf Segmentbögen und öffnen sich in Spitzbögen gegen das Hauptschiff zu. Der aus fünf Seiten des Achtecks gebildete Chor mit drei Fenstern und Netzgewölbe ist etwas eingezogen und schließt das Langhaus im Süden ab.

Die Chorfenster zeigen in farbiger Verglasung die Geburt, die Kreuzigung und die Auferstehung Christi. Sie wurden 1880 von Mitgliedern der Familie Blankenhorn gestiftet.

Am 18. Oktober 1881 konnte das neue Gotteshaus eingeweiht werden.

Bei der Umgestaltung der Kirche in den Jahren 1964 und 1965 kam es den Planern vor allem darauf an, den Altar im Chor näher an die Gemeinde heranzubringen und im Chor die Möglichkeit zu schaffen, eine kleinere Gemeinde bei Taufen, Trauungen und Morgenandachten um den Altar zu versammeln.

Der neue Altar, eine große Sandsteinplatte auf Metallfüßen, fand seinen Platz im vorgezogenen Chor direkt unter dem Triumphbogen.

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Margarethenkirche Müllheim

Margarethenkirche Müllheim

Die Filialkirche des Martinskirche. 1372 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.

Über ihre Stiftung und erste Geschichte ist nichts bekannt. Seit der Kirchhof bei der Martinskirche nicht mehr belegt wurde, diente der Platz um die Margarethenkirche für ganz Müllheim als Begräbnisplatz.

Im Jahre 1755 wurde die Kirche wegen Einsturzgefahr abgerissen und im folgenden Jahr neu aufgebaut. Einige Jahre darauf erhielt das Glockentürmchen eine Uhr, die von einem Müllheimer Meister gefertigt wurde und heute noch hängt.

Es handelt sich um einen schlichten Barockbau mit Epitaphen des 18. und 19. Jahrhunderts und einem Dachreiter mit schlanker Zwiebelhaube.

Von 1850 an diente die kleine Kirche der neugebildeten Katholischen Kirchengemeinde bis zur Einweihung der neuen Katholischen Kirche an der Werderstraße am 29. September 1878. In der Folge wurde aus der Margarethenkirche für lange Jahre eine Turnhalle, weshalb der Volksmund das Gotteshaus "Turnhälleli" nannte.

1970 schließlich wurde die Margarethenkirche wieder zu einer Kirche: die Stadt überließ sie der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde, die für eine Neugestaltung des Kirchenraumes sorgte.

Der Platz des ehemaligen Kirchhofs war früher mehr nach Westen ausgedehnt, jedoch wurde Anfang der 1990er Jahre, beim Bau der Lokalbahn Müllheim - Badenweiler in großer Teil des Friedhofs abgetragen, wobei man auf Überreste von Soldatengräber aus den Zeiten der Freiheitskriege stieß.

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