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Von Bad Säckingen zur Ruine Wieladingen

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Von der Trompeterstadt Bad Säckingen wandern wir durch das idyllische Schöpfebachtal und auf dem Hochrhein-Höhenweg weiter zur imposanten Ruine Wieladingen hoch über dem Murgtal. Ziel ist das malerische Städtchen Laufenburg.

 

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt der Tour:

Bahnhof Bad Säckingen

Zielpunkt der Tour:

Bahnhof Laufenburg (Baden)

Beschreibung

Bad Säckingen am Hochrhein liegt an der Grenze zur Schweiz. Nach der Reichsgründung von 1871 intensivierten sich die Wirtschaftsbeziehungen zum Nachbarland. Schweizer Textilfirmen produzierten hier für den zunehmenden deutschen Absatzmarkt. Um die für die Industrie benötigte Energie zu gewinnen und Wasser in die Stadt zu transportieren, wurde ein ausgeklügeltes Kanalsystem entworfen. Bereits im Mittelalter wurden im Hotzenwald künstliche Wasserläufe (Wuhre) zur Wiesenbewässerung angelegt, aber auch um Hammerwerke oder Mühlen zu betreiben. In 790 m ü. NN. entspringt das Heidenwuhr, mit 14 km eines der längsten im Hotzenwald. Es mündet bei Egg in den naturnahen Schöpfebach und speist über einen unterirdischen Kanal den Bergsee (382 m ü. NN.), der als Wasserspeicher diente. Der teils renaturierte Gewerbebach fließt durch das Stadtgebiet und belieferte die Gewerbebetriebe im Tal. In 300 m ü. NN. mündet er in den Hochrhein.

Die Naturidylle des Bergsees inspirierte den Dichter Joseph Victor von Scheffel um das Jahr 1850 zu seinem Roman „Der Trompeter von Säckingen“. Über dem romantischen Schöpfebachtal liegt der Jungholzer Felsen.

Aussichtsreich führt der Hochrhein-Höhenweg zur Burgruine Wieladingen auf einem Felssporn über dem Hotzenwälder Murgtal.

Am Weg nach Laufenburg steht das Zechenwihler Hotzenhaus, ein denkmalgeschütztes typisches Bauernhaus des Hotzenwaldes.

Den krönenden Abschluss der Wanderung bildet der Hans-Thoma-Blick auf das mittelalterlich geprägte Schweizer Städtchen Laufenburg.

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof Bad Säckingen (293 m ü. NN) aus gehen wir durch die Bergseestraße nach Norden. Die blaue Raute des Schwarzwaldvereins weist gleich nach links in den Sennhof-Weg, wo wir den Gewerbebach zum ersten Mal überqueren. Unter der B34 hindurch geht es weiter zum Standort „Badmatte“ und nach rechts wieder zurück zur Bergseestraße. An der Aqualon Therme vorbei gehen wir durch die schattige Lindenallee zum „Kurzentrum“, dort rechts ab in Richtung „Wildgehege“ zum Wegweiser ins „Schöpfebachtal“. Mit der gelben Raute und dem Öko-Weg (blaues Ö) als neue Wegmarkierung erreichen wir entlang des Gewerbebachs den Barfußpfad und kurz darauf den „Parkplatz Wildgehege“. Durch das eingezäunte Freigehege können wir Wildschweine beobachten. Davon, dass diese auch einmal einen Familienausflug außerhalb unternehmen, zeugen bereits die Geländespuren auf dem Hinweg. Am „Wildgehege“ gehen wir geradeaus weiter in Richtung „Bergsee“ zur Kreuzung „Bergseekurve“.

Links vom Scheffelfelsen können wir bei trockener Witterung den Naturweg geradeaus aufwärts wählen oder der blauen Raute weiter Richtung Egg folgen. Beide vereinigen sich an der Ableitung des Schöpfebachs in den Bergsee. Dort biegen wir am Standort „Günnenbacher Weg“ rechts auf den schmalen Pfad entlang einer Wuhre ein. Die blaue Raute weist auf den Röthekopf, zu dem nach ca. 200 m und vor dem Holzsteg ein Serpentinenweg links hinauf führt. Der Abstecher (75 Hm) lohnt vor allem bei trockenen Wegen und guter Sicht – ansonsten kann man dem Schöpfebach bis zum Kreuzungspunkt beider Wege am folgenden Standort „Schöpfebachtal“ folgen.

Im Aufstieg zum Röthekopf erreichen wir auf dem steinigen Pfad ein Kreuz mit Aussicht auf den Bergsee und die Gaststätte. Weiter hinauf weist ein Schild „Röthekopf“ zur Röthekopfhütte (475 m). Von ihr genießen wir die herrliche Aussicht über den Bergsee auf Bad Säckingen und dahinter auf die Fricktaler Höhen und den Schweizer Jura. Nach dem kurzen Abstecher nehmen wir den leicht abfallenden Pfad ins „Schöpfebachtal“, dort weiter dem wildromantischen Schöpfebach entlang ansteigend bis zu einem breiten Forstweg mit Rastbank und Brunnen. Davor biegt der Wanderweg links ab, um gleich wieder nach rechts den Forstweg zu verlassen. Wenig später wird der Pfad wiederum von einem breiten Forstweg unterbrochen, dem wir 100 m nach rechts folgen, dann dem Bachlauf nach links hoch.

„Beim Jungholzer Felsen“ lohnt sich eine kurze Unterbrechung zur 200 m entfernten Felsgruppe aus Albtal-Granit. Wie beim nahen Solfelsen entstand sie durch die beginnende Wollsackverwitterung. Das Hinweisschild in der Rechtskurve ist leicht zu übersehen!

Nach dem „Schöpfebachsteg“ kreuzt bei der „Egger Säge“ der Hochrhein-Höhenweg. Seine Markierung(weiß-blaue Raute auf gelbem Grund) gilt für uns bis zur „Ruine Wieladingen“.

Nach 6,7 km gesamter Wegstrecke haben wir uns auf dem Grillplatz Egg eine größere Rast verdient. Anschließend wandern wir durch den Schwarzenbach-Wald abwärts zum Lehnhof und zur Ruine Wieladingen. Seit 500 Jahren ist die Burg bereits eine Ruine, die seit 1984 durch einen Förderverein erhalten wird. Dieser machte auch den ca. 28 m hohen Bergfried als Aussichtsturm zugänglich. Von dort reicht der Blick in die 90 Meter tiefere Murgschlucht. Eine 7 km lange direkte Sichtverbindung bestand über den Rhein hinweg zur ehemaligen Nachbarburg Kaisten (Schweiz).

Neben dem Felsenweg stürzt das Lehbächle zur Hauensteiner Murg hinab. Sie überschreiten wir auf der Murgtalbrücke und folgen weiter dem Höhenweg bis zur Abzweigung „Pflanzgarten/Schloßweg“. Dann gilt bis Laufenburg (6 km) wieder die gelbe Raute.

In Zechenwihl angekommen, kommen wir in der Hotzenwaldstr. 87 zum Zechenwihler Hotzenhaus. Über den Niederhof in das Schulerholz, queren wir den Parkplatz beim Waldfriedhof und biegen dann rechts nach „Rhina“ ab. Am traditionsreichen Gasthaus Lerchenstüble vorbei biegen wir links ab in den Wolfsgrubenweg. Geradeaus genießen wir den Hans-Thoma Blick auf Laufenburg und erreichen schließlich den Bahnhaltepunkt Laufenburg.

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit gutem Profil, evtl. Teleskopstöcke; ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs

Tipp des Autors

Am Ende der Tour lohnt sich eine Exkursion in das malerische Schweizer Städtchen Laufenburg am Hochrhein.

Sicherheitshinweise

Für den Abstieg auf dem Felsenweg ins Hauensteiner Murgtal ist Trittsicherheit erforderlich

Anfahrt

Ziel für Navi: Bahnhofplatz, 79713 Bad Säckingen

Parken

Ausreichende Parkplätze auf dem Bahnhofsplatz

Öffentliche Verkehrsmittel

Hinfahrt zum Bahnhof Bad Säckingen. Rückfahrt ab Bahnhof Laufenburg (Baden).

(Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de)

Höhenprofil:
Schwierigkeit mittel
Länge17,1 km
Aufstieg 530 m
Abstieg 475 m
Dauer 6:00 h
Niedrigster Punkt291 m
Höchster Punkt749 m
Startpunkt der Tour:

Bahnhof Bad Säckingen

Zielpunkt der Tour:

Bahnhof Laufenburg (Baden)

Eigenschaften:

Einkehrmöglichkeit

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Weitere Infos

http://www.bad-saeckingen-tourismus.de/

http://www.burgruine-wieladingen.de/

Schwarzwaldverein Radolfzell