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Querweg Lahr-Rottweil, 2. Etappe: Höhehäuser - Hornberg (28,2 km)

Kondition 
Erlebnis 
Landschaft 

Der Querweg Lahr - Rottweil führt aus dem Schuttertal hinauf auf die Höhen des Mittleren Schwarzwaldes. Durch stille Wäder zunächst, dann auf der Wasserscheide zwischen Kinzig und Elz durch Wälder und Wiesen mit prächtigen Ausblick hinunter ins tief eingeschnittene Gutachtal. Jenseits führt der Weg wieder aussichtsreich über die Ostabdachung des Schwarzwaldes. Feld, Wald und freundliche Dörfer begleiten ins Neckartal nach Rottweil.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt der Tour:

Höhehäuser (Gemeinde Biederbach)

Zielpunkt der Tour:

Hornberg an der Schwarzwaldbahn, Bahnhof

Beschreibung

Die zweite Etappe des Querwegs Lahr-Rottweil beginnt auf der Höhe bei Höhehäuser (Gemeinde Biederbach). Die Route führt über die Höhen des mittleren Schwarzwalds. Wir passieren zwei Strassenübergänge vom Kinzigtal ins Elztal. Weite Strecken führen durch ruhige Zonen. Wald und Wiesen wechseln sich bis zur Prechtaler Schanze stetig ab. Es gibt unterwegs viele schöne Aussichten. Zwei Anstiege sind zu bewältigen, wobei der Anstieg zur Prechtaler Schanze der größere ist. Bis auf eine Stelle, die im Text beschrieben ist, ist die Strecke sehr gut markiert.

Wegbeschreibung

Die zweite Etappe des Querwegs Lahr-Rottweil von Höhehäuser nach Hornberg beginnt am Wegweiser “ Höhehäuser “ beim Gasthaus Kreuz (Gemeinde Biederbach). Es geht Richtung “ Biereck “. Parallel zu unserem Weg verläuft bis zum Landwassereck der Zweitälersteig.  Es geht beim Gasthaus Kreuz über die Straße nord-ostwärts. Nach nur 300 m erreicht man den Wegweiser “ Bei den Höhehäusern “. Ab hier läuft auch der Hansjakobweg mit. Weiter Richtung “ Ob dem Lebersteinhof “. Wiesen wechseln sich mit Waldstücken ab. Am Wegweiser “ Ob dem Lebersteinhof “ geht es weiter Richtung “ Ob dem Pflughof “. Beim Wegweiser “ Ob dem Pflughof “ geht es rechts ab den Berg hinunter, auf schmalem, schlechtem Weg. Unterwegs gibt es bei einer Lichtung eine schöne Sicht nach Süden. Man trifft unten an der Lichtung auf ein kurzes Stück Asphaltsträßchen mit dem Wegweiser “ Am Lachen “. Weiter Richtung “ Am Schiessacker “ in den Wald hinein. Der nächste Wegweiser “ Kuhnenbach “ weist weiter Richtung “ Am Schiessacker “. Nach kurzem schlechten Weg geht’s auf eine Lichtung mit schönem Blick auf Ober-Biederbach. Hier steht der Wegweiser “ Am Schiessacker “, es geht weiter Richtung “ Ob dem Biereck “. Nach 100 m sind Vesperbänke und ein Schnaps-Brunnen mit einer Hansjakob-Hinweistafel zum Oberbiederbach aufgebaut.  Der Weg steigt ab hier steil an. Waldstücke und Lichtungen wechseln sich ständig ab. Bei einer großen Lichtung auf der Anhöhe trifft man auf eine Asphaltstraße und kurz danach auf den Wegweiser “ Ob dem Biereck “. Daneben steht eine Hansjakob-Tafel mit Erklärungen zum Biereck.  Das Gasthaus Biereck (s. Bild) lädt zur Rast ein. Hinweise zum Gasthaus in „Tipp des Autors“. Am Gasthaus vorbei geht es rechts von der Straße ab, noch 100 m zum Wegweiser “ Biereck “. Es folgt Richtung “ Ehemalige Heidburg“ ein Weg mit vielen Wurzeln auf 500 m bis zur Straßenkreuzung mit einer Hansjakob-Tafel und den Erklärungen zum früheren Schlosshof. Der Asphaltstraße folgt der Weg nur 200 m, der Wanderweg biegt wieder nach links ab. Je nach Wetterlage ist der Weg hier bis zu einer Lichtung mit Ruhebank unterhalb der Heidburg etwas schmierig. Eine Hansjakob-Tafel gibt Erklärungen zur Heidburg. Ein Abstecher zur Burg lohnt sich nicht, da nicht allzu viel von der ehemaligen Burg zu sehen ist.  Der Wanderweg führt um den Burgberg herum. An der folgenden Lichtung geht der Weg rechts ab, unser Weg geht aber gerade aus über einen schmalen Pfad am Waldrand entlang. Der Weg geht nach ca. 50 m nach links wieder in den Wald hinein, Markierung beachten.  Nach einer Strecke im Wald folgt ein große landwirtschaftlich genutzte Hochfläche mit schönen Aussichten in alle Richtungen. Beim Wegweiser “ Flachenberg “ biegt der Querweg Lahr-Rottweil scharf rechts ab, Richtung “ HeidburgPass “. Der Hansjakob-Weg verlässt uns hier und geht gerade aus weiter. Nach der Lichtung Flachenberg folgt wieder ein Waldstück. Bei der nächsten Lichtung “Funi“ trifft der Wanderweg wieder auf eine Asphaltstraße, dieser nach links folgen. In der Lichtung Funi ist unterhalb des Wegs auch eine Vesperstube, die aber nur Tageweise und nur den Sommer über offen ist. Hinweise dazu in „Tipp des Autors“.  Nach kurzer Strecke wird der Wegweiser “ HeidburgPass “an der B 294 (Verbindung Kinzigtal – Elztal) erreicht. Kurz vor der Bundesstraße und etwas unterhalb ist das Cafe-Pension Pauss. Hinweise hierzu unter „Tipp des Autors“.  Nach Überquerung der Straße geht es Richtung “ GriesbaumsWegkreuz “ weiter, zunächst noch 600 m auf Asphaltsträßchen. Beim Wegweiser “ GriesbaumsWegkreuz “ (das Wegkreuz war bei der Begehung im Mai 2013 demontiert) geht es Richtung “ Bösmatte “ in zwei steilen Aufstiegen weiter. Zunächst am Waldrand entlang, dann scharf links ab auf schmalen Pfad wiederum am Waldrand entlang. Hier hat man eine sehr schöne Aussicht Richtung Heidburg.  Es wird ein Fahrweg erreicht, den verlässt unser Weg aber schon nach 100 m nach rechts. Es folgt eine größere Waldstrecke mit dem Wegweiser “ Bösmatte “. Weiter Richtung “ Lehrscheide “. Eine Bank an einer kleine Lichtung lädt kurz nach dem Wegweiser zur Rast ein.  Beim Wegweiser “ Lehrscheide “ (s. Bild) ist neben einem Wegkreuz auch eine schöne Hütte mit Hüttenbuch, die dem Wanderer offen steht. Weiter führt der Weg Richtung der Wegweiser “ Kirchberg “ und “ Burggraben “ Richtung “ Landwassereck “. Nach dem Wegweiser Burggraben gibt es bei einer Lichtung wiederum eine schöne Aussicht nach Norden. Der Wegweiser “ Landwassereck “ steht an der Straße, der L 107 die Elzach mit Hornberg verbindet.  Vom “ Landwassereck “ geht es zum Wegweiser “ Landwassereck Parkplatz “ in nur 100 m Entfernung. Hier verlässt uns zunächst der Zweitälersteig nach rechts. Der Querweg geht weiter Richtung “ Haselberg “ steil den Berg hinauf. Unterwegs der Wegweiser “ Haselberg “ weiter hinauf zur “ Prechtaler Schanze “. Hier oben gibt es neben einer schönen Rundumsicht auch Rastmöglichkeiten. Die Schanze ist der Höchste Punkt unserer Tagestour mit 835 m. Auf der Prechtaler Schanze sind an der Nordflanke Überreste (Erdwälle) einer Verteidigungsanlage aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu sehen. Sie galt einst als strategischer Punkt im Geflecht der Verteidigungsschanzen gegen Frankreich. Neueren Datums sind die Überreste von Flackstellungen aus dem II. Weltkrieg oben an der Spitze des Berges.  Wir treffen hier auch auf den Westweg und der Zweitälersteig begleitet uns auch wieder. Weiter geht der Weg Richtung “ Huberfelsen “. Beim Wegweiser “ Huberfelsen “ ist der namensgebende Felsen mit seiner Aussichtsplattform ganz in der Nähe nicht zu übersehen (s. Bild). Die Aussichtsplattform bietet eine schöne Rundumsicht ins obere Gutachtal. Der Huberfelsen wurde nach Theodor Huber benannt, einem „Wohltäter des Volkes“, dem Erbauer der ersten Straße von Triberg nach Haslach“, so ist es an einer Gedenktafel zu lesen.  Es geht weiter Richtung “ Hirzdobel “,“ Fährfelsen “ und danach zum Wegweiser “ Hirzdobel “. Hier verlässt uns der Zweitälersteig Richtung Oberprechtal-Dorf. Am Wegweiser “ Fährfelsen “ verlässt uns der Westweg Richtung Karlstein.  Der Weg geht Richtung “ Offenbacher-Eckle “ weiter. Am “ Offenbacher Eckle “ steht eine Hütte mit Grillstelle, einigen Vesperbänken und es gibt hier eine schöne Aussicht. Hier hat der Verfasser dieser Beschreibung vor wenigen Jahren einen Auerhahn angetroffen.  Weiter geht’s jetzt Abwärts Richtung Wegweiser “ Dreitälerweg “, danach “ Europakurve “. Hier nähert sich der Weg bereits Hornberg. Am Wegweiser “ Bürgermeister Vogel Weg “ vorbei geht es zum Wegweiser “Hornberg Schlosshotel“ und weiter Richtung Wegweiser “Schlossweiher“, danach folgt “ Storenwalddobel “ und der Wegweiser “ Freilichtbühne “. An der folgenden Freilichtbühne wird über den Sommer nicht nur das „Hornberger Schießen“ sondern auch andere Theaterstücke aufgeführt (s. Bild).  Über den Wegweiser “ Am Storenwald “ geht es ins Städtchen hinab zum Wegweiser “ Hornberg Rathaus “, vorbei an der “ Evang. Kirche “ zum Wegweiser “ Hornberg Brückendurchgang “. Hier rechts abbiegen zum Bahnhof Hornberg an der Schwarzwaldbahn in 150 m Entfernung. Das Tagesziel ist erreicht.

Ausrüstung

Es ist keine besondere Ausrüstung notwendig.

Tipp des Autors

Gastwirtschaften und Übernachtungsmöglichkeiten:

Am Ausgangspunkt: Gasthof Kreuz, Höhehäuser :   Übernachten zum Beginn der Tagesetappe im Höhengasthaus "Zum Kreuz". Inh. Torsten Stöhr, Höhenhäuser 2, 79215 Biederbach  Tel.: 07826/215, Fax: 07826/1598, info@hoehengasthaus.de, www.hoehengasthaus.de      Montag und Dienstag Ruhetag   

Gasthof Rössle Biereck , Tel.: 07832 2214, Munde 1, 77716 Hofstetten 

info@gasthaus-biereck.de , www.gasthaus-biereck.de  

Ruhetag: Montag und Dienstag (für Gruppen auf Voranmeldung geöffnet), Mittwoch bis Sonntag ab 11:00 Uhr offen     

Funis's Vesperstube , Familie Burger, Schlosshofweg 1, 79215 Elzach/Prechtal  Tel: 07682-7988, Fax: 07682-920657, E-Mail: info@funihof.de  Öffnungszeiten 2013: Ab 1. März bis 27. Oktober von Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen ab 11:30 Uhr geöffnet. Man bietet auch Ferienwohnungen an. Einzelübernachtung auf Nachfrage möglich.  

Cafe-Pension Pfaus (manchmal auch Pfauß geschrieben, beim Heidburg Pass, etwas unterhalb des Wanderwegs)  Pfauss 3, 77796 Mühlenbach, Tel.: 07832 8271. Das Haus wird derzeit (Mai 2013) umgebaut. Eröffnung im September 2013 vorgesehen.  Ruhetag: Montag und Dienstag. Es werden auch Übernachtungsmöglichkeiten angeboten.  

In Hornberg gibt es mehrere Hotels und Gasthäuser, www.hornberg.de

Sicherheitshinweise

Bei dieser Etappe sind alle Wege gut begehbar. Bei schlechter Wetterlage wären Wanderstöcke zur Erhöhung der Trittsicherheit bei den An- und Abstiegen zu empfehlen.  

Anfahrt

BAB A 5, Ausfahrt Lahr, auf B 415 Richtung Lahr bis Reichenbach dann auf Landstraße über Schweighausen bis Höhehäuser

 

Parken

Bei Höhehäuser ist ein großer Parkplatz. UTM 32U 426112 5342189

Öffentliche Verkehrsmittel

Bis Bahnhof Lahr/Schwarzwald mit DB, ab Lahr/Bahnhof per SWEG-Bus (Linie 106) über Seelbach, Schweighausen bis Höhehäuser. Diese Linie wird aber nur im Sommer und nur am Sonntag bedient. Bis Schweighausen regelmäßiger Linienverkehr.

Die Höhehäuser kann man auch über Waldkirch /Breisgau bzw. Elzach (Bahn), ab hier täglich mit dem Bus Linie 7206 erreichen (aber nur wenige Fahrten).

http://www.bahn.de/p/view/index.shtml

www.efa-bw.de

 

Höhenprofil:
Schwierigkeit mittel
Länge27 km
Aufstieg 549 m
Abstieg 826 m
Dauer 7:15 h
Niedrigster Punkt354 m
Höchster Punkt777 m
Startpunkt der Tour:

Höhehäuser (Gemeinde Biederbach)

Zielpunkt der Tour:

Hornberg an der Schwarzwaldbahn, Bahnhof

Eigenschaften:

Einkehrmöglichkeit

Download


Google-Earth
GPS-Track

Weitere Infos

www.biederbach.de , Tourismusinformationen über ZweiTälerland Tourismus (s. unten)

Da die 2. Etappe über große Teile der Strecke zusammen mit dem „Zweitälersteig“, einem Qualitätsweg “Wanderbares Deutschland“ verläuft, hier dessen Adresse:

ZweiTälerLand Tourismus , Elztal & Simonswäldertal,  Im Bahnhof Bleibach, 79261 Gutach/Breisgau,  Tel.: 07685 19 433, Fax: 07685 908 898 9, E-Mail: info@zweitaelerland.de      www.zweitaelerland.de oder www.zweitaelersteig.de  

Hornberg Tourist-Info   Bahnhofstr. 3,  78132 Hornberg,  Tel.: 07833/793-33 oder 793-44,  Fax: 07833/793-29,  E-Mail: tourist-info@hornberg.de       www.hornberg.de

Schwarzwaldverein e.V.