Zur Beta Version

herz.erfrischend.echt.

Werfen Sie schon jetzt einen Blick auf die neue Website des Schwarzwaldes und lassen Sie sich von Schwarzwald Ikonen, persönlichen Empfehlungen und Tipps inspirieren. Gewinnen Sie einen ersten Eindruck der Vorabversion unserer Internetseite, die nun Stück für Stück wächst. Willkommen im Schwarzwald - treten Sie ein.

Vorabversion entdecken aktuelle Version »

Im östlichen Teil des Loßburger Ferienlandes

Kondition 
Technik 
Erlebnis 
Landschaft 

Panorama, soweit das Auge reicht: diese Wanderung in den östlichen Teil der Gesamtgemeinde Loßburg hat viele schöne Aussichten zu bieten.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt der Tour:

Loßburg-Info, Hauptstraße 46, 72290 Loßburg

Zielpunkt der Tour:

Loßburg-Info

Beschreibung

Auf der abwechslungsreichen Rundwanderung ab Loßburg besichtigen wir das Heimatmuseum Altes Rathaus und die „Alte Meile“, ein 1,5 km langer historischer Rundgang ab dem Heimatmuseum.

Wahrzeichen und Wappenbild von Wittendorf ist die über dem Dorf erhabene. Im frühen Mittelalter war der Lindenbaum häufig Gerichtsbaum auf dem Versammlungsplatz (Thingstätte). Von hier aus bieten sich schöne Ausblicke in die Umgebung: Freudenstadt, Dornstetten, Schopfloch, Iflingen, Böffingen, Glatten, Fürnsal, Geroldsweiler, Hornisgrinde.

Schloss Neuneck wurde zwischen 1230 und 1260 erbaut. Die Herren von Neuneck hatten in der Region einen großen Einfluss. Sie waren von 1498 bis 1625 Lehensträger der Burg Vörbach (heute Ruine) in Pfalzgrafenweiler.

Die Wanderwege sind meistens geteerte Landwirtschaftswege. Man wandert teils im Wald, meistens aber auf freier Fläche. Jede Jahreszeit hat seine landschaftlichen Reize, von maigrünen Wäldern im Frühjahr, bunte Wälder im Herbst und vom Schnee verzuckerte Wälder im Winter. Man wandert abseits von allem Trubel und kann die Seele richtig baumeln lassen.

 

Wegbeschreibung

Diese Rundwanderung beginnt bei der „Loßburg-Information“ beim Wegweiserstandort „Tourist-Information Loßburg (673 m)“ und führt mit der blauen Raute nach rechts, an der B 294 entlang zur „Bahnhofstraße“. Rechts befindet sich der Wegweiser am „Bahnhof Loßburg-Rodt“. Die Bahnlinie wurde 1878 von Hausach bis Wolfach erbaut, 1886 bis Schiltach verlängert, gleichzeitig von Schiltach nach Freudenstadt Hbf. für den Betrieb freigegeben. Die Streckenlänge beträgt ca. 39 km. 2004 wurde sie von der Ortenau S-Bahn übernommen.

Mit der gelben Raute überqueren wir der Schienen nach links in Richtung „Sulzbach“. An der Straße nach Lombach biegen wir rechts nach „Wilkenbrand“ ab. Wilg, Wilgenboum ist der Weidenbaum, Brand: Waldstelle durch Feuer gerodet.

Nach 100 m gelangen wir zur „Kalkhalde“ und treffen auf die blaue Raute des Glatttal-Höhenwegs. Kalk=Gestein, im Volksmund „Kalch, Kalichhalde“ heute noch üblich. Karch bedeutet auch Karren. Hier verlief der alte Postträger-Weg.

Nach 100 m kommen wir „Zum Fischbach“. 1082 ist ein Bern von Vischbach genannt, Stifter des Grundbesitzes für das Kloster Reichenbach. Mit „Vischbach“ dürfte der hier abgegangene Ort Fischbach gemeint sein.

Auf dem Weißen Weg gehen wir hinauf zum „Sportplatz Wittendorf“. Jetzt führt die Markierung gelbe Raute geradeaus, dann halblinks auf einen Landwirtschaftsweg zum Standpunkt „Kriegsäcker“. Hier sollen Knochenfunde gemacht worden sein. Ein Nachweis für menschliche Skelette fehlt jedoch in diesem Gewann. In der Nähe des alten Kirchwegs Lombach-Oberiflingen könnte ein Schlachtfeld vor 1560 gewesen sein.

Mit schönem Weitblick in die Umgebung, gehen wir zum 3 km entfernten Standpunkt „Am Laiberg“. Bei Fa Schupp vorbei, gehen wir zur Linde mit Grillplatz (Benutzung anmelden, Gemeinde), Spielplatz und Sitzgelegenheiten.

Wittendorf: Meowingerzeitliches Gräberfeld ist im Gewann Laiberg/Steingai/Kalkofen (Autohaus Heinzmann) ausgegraben worden. 96 Gräber mit teilweiser Doppelbestattung wurden dokumentiert. 1910 und 1911 fand man zwei Kindergräber. Der Friedhof umfasste vermutlich 300 bis 400 Bestattungen in der Zeit zwischen 630 und 670. Demnach muss der Ort bereits eine ansehnliche Größe gehabt haben. Das Gräberfeld ist das am weitesten westlich gelegene vor dem Schwarzwald. Originalfunde wie Schmuck, Gebrauchsgegenstände und Waffen sind im Heimatmuseum Loßburg ausgestellt.

Wir folgen der blauen Raute nach „Hohenreutte“, weiter zum „Rinkwasen“.

Schloss Neuneck wurde zwischen 1230 und 1260 erbaut. Die Herren von Neuneck hatten in der Region einen großen Einfluss. Sie waren von 1498 bis 1625 Lehensträger der Burg Vörbach (heute Ruine) in Pfalzgrafenweiler.

Vom Rinkwasen gehen wir zum „Bellenstein“. Auf dem Bellenstein war zu unbekannter Zeit eine abgegangene Burg. Bellenstein kann auf den Namen Bello zurückgehen oder eine Ableitung von Belle=Pappel oder Salweide sein.

Auf schönem Waldweg folgen wir bergauf der blauen Raute zur „Sandner Hütte“. Hier trennt sich der Glatttal-Höhenweg von uns, rechts nach Glatten.

Wir halten uns links (gelbe Raute) zum „Judenwald“ und „Ursental“. Aus dem Wald kommend haben wir Ausblick auf Loßburg-Rodt mit Vogteiturm und im Vordergrund Lombach und die ersten Dächer von Ursental.

Wir gehen das Sträßchen herunter bis zur Straße, überqueren diese und gehen links auf dem Mühleweg (hier Bushaltestelle nach Loßburg) bis zur Straße, an der Mühle links zur Glattener Straße (L406) und links weiter zum Standort „Am Lombach“. Der Ort ist nach dem gleichnamigen Bach benannt. Lum schwäbisch: lummelig bedeutet weiches, lockeres Gestein.

Wir gehen links die Fischbachstraße hoch (gelbe Raute), an einem Reiterhof und Schäferei vorbei, erreichen nach 1,6 km „Wilkenbrand“. Links geht es weiter zur „Kalkhalde“, „Zum Fischbach“, dort rechts, 2 km nach Loßburg, am Schafstall vorbei,

Am Schlagwald“ rechts haltend, kommen wir am „Heimatmuseum“ vorbei und über den Standort „Loßburg/Tourist-Information“ wieder zur Loßburg-Info.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk

Tipp des Autors

Sehenswert sind zudem der Naturerlebnispfad „Zauberland an der Kinzig“, die Kinzigquelle und der Vogteiturm.

Sicherheitshinweise

Wege sind immer begehbar, außer in den Wintermonaten. Bei Schneefall werden die Wege stellenweise nicht geräumt

Anfahrt

Von Pforzheim: B294 über Freudenstadt, Loßburg

Von Freiburg: B294 über Waldkirch, Haslach, Alpirsbach, Loßburg

Von Baden-Baden: B500, Freudenstadt, B294, Loßburg

Von Karlsruhe: durchs Murgtal, Freudenstadt, B294, Loßburg

Von Stuttgart: A81, AS Rottenburg, Horb oder Empfingen nach Freudenstadt, B294, Loßburg

Parken

Großer Parkplatz an der Alpirsbacher Straße (B294) bei der Anfahrt aus Richtung Freiburg (UTM 32U E 459295 N 5361824)

Parkplatz bei der Loßburg-Info (UTM 32U E 459325 N 5362473)

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Ortenau-S-Bahn OSB aus dem Kinzigtal zum Bf. Loßburg-Rodt.

Mit der S41 aus dem Murgtal, umsteigen in Freudenstadt in OSB nach Loßburg-Rodt Bf.

Aus Richtung Singen oder Rottweil mit dem RE, umsteigen in Eutingen in S41 oder RE von Stuttgart nach Freudenstadt, umsteigen in OSB nach Loßburg-Rodt Bf.

(Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de)

 

Vom S-Bahnhof Loßburg-Rodt bis zum Ausgangspunkt Loßburg-Info sind es 0,6 km.

Der ZOB Loßburg-Rodt befindet sich gegenüber der Loßburg-Info

Höhenprofil:
Schwierigkeit mittel
Länge22 km
Aufstieg 350 m
Abstieg 350 m
Dauer 6:00 h
Niedrigster Punkt530 m
Höchster Punkt688 m
Startpunkt der Tour:

Loßburg-Info, Hauptstraße 46, 72290 Loßburg

Zielpunkt der Tour:

Loßburg-Info

Eigenschaften:

Rundtour Einkehrmöglichkeit

Download


Google-Earth
GPS-Track

Weitere Infos

Loßburg-Information
im Kinzig Haus
Hauptstraße 46, 72290 Loßburg
Tel.: 07446-9504-60, Fax: 07446-9504-614
lossburg-information@lossburg.de, www.lossburg.de
www.heimatmuseum-lossburg.de

 

Schwarzwaldverein

www.schwarzwaldverein.de

www.wanderservice-schwarzwald.de

Schwarzwaldverein, Ortsgruppe Lossburg-Rodt
www.schwarzwaldverein-bezirk-kniebis.de/html/lossburg.html

Schwarzwaldverein e.V.