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Gundelfingen

Gundelfingen hat mit dem Ortsteil Wildtal ca. 11.300 Einwohner.
Es ist ein eigenes Kleinzentrum im Verflechtungsbereich des Oberzentrums Freiburg.

Der Ort verfügt über alle wichtigen schulischen, wirtschaftlichen und kulturellen Einrichtungen, die man im täglichen Leben braucht. So sind in der neuen Ortsmitte, die gut zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto zu erreichen ist, zahlreiche Geschäfte, Ärzte und viele Dienstleistungsangebote vertreten. Dazu zählen auch das neue Rathaus, der Rathausplatz mit dem Gundelfinger Erzeugermarkt, die gut ausgestattete Grundschule mit ihrem umfassenden Betreuungsangebot, die Musikschule, das Jugendzentrum, das Kultur- und Vereinshaus, das moderne Seniorenzentrum, die Festhalle mit dem Lehrschwimmbecken für unsere Schüler und gastronomische Angebote.

Gundelfingen tut viel für die Lebensqualität ihrer Bewohner. Hervorheben möchte ich auch das Albert-Schweitzer-Gymnasium im Ort, das schöne Obermattenbad, das Obermattenstadion sowie das Waldstadion und die über 40 Vereine und Gruppen, die für reges Leben in der Gemeinde sorgen. Die Gemeinde ist durch das städtische Busnetz der VAG und die S-Bahn verkehrsmäßig sehr gut an Freiburg und die Region angebunden.


Gundelfingen grenzt unmittelbar an die Stadt Freiburg und ist ein beliebter Gewerbestandort. Die Zahl der Arbeitsplätze wurde in den vergangenen Jahren stetig erhöht. Der Autobahnzubringer Freiburg-Nord führt direkt zum Gewerbegebiet Gundelfingen. Staus und Behinderungen gibt es in unserem Bereich nur selten.


Die Gemeinde ist für Familien und Gewerbetreibende geradezu ideal. Der Ort hat eine vorbildliche Infrastruktur; gleichzeitig sind die großen Einrichtungen der Stadt Freiburg schnell erreichbar.

Die landschaftliche Lage von Gundelfingen und Wildtal ist sehr reizvoll. Im Westen wird Gundelfingen vom Mooswald und im Osten vom Schwarzwald umrahmt. Die Bewahrung der herrlichen Natur ist uns ein wichtiges Anliegen.

Gundelfingen stellt sich vor

Großes Engagement

Viel wurde getan für Straßen, Rad- und Gehwege, zahlreiche Kinderspielplätze, für öffentliche Plätze und eine preiswerte Versorgung mit Wasser, Strom und Gas. So hat beispielsweise der Durchstich der Industriestraße zur Anbindung an die Vörstetter Straße für die Ortsmitte und die Gewerbestraße eine spürbare Entlastung gebracht. Auf dem Dach der Sparkasse wurde eine Regio-Solarstromanlage installiert, die von den Gundelfinger Gemeindewerken gefördert wird. Mit qualifizierten Bebauungsplänen sorgt die Gemeinde für eine auf Konsolidierung ausgerichtete Baupolitik und städtebaulich geordnete Entwicklung. Sie setzt sich für umweltpolitische Ziele und für eine zukunftsfähige Kommunalpolitik ein. Dazu gehören eine Biotop-Kartierung, ein eigenes Energiekonzept, unter anderem mit einer Fernwärmeversorgung in der Ortsmitte und im Neubaugebiet Nägelesee Süd, verkehrsberuhigende Maßnahmen und die Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs. Zuschüsse für die Entsiegelung von Flächen, für den Bau von Zisternen und für die Anpflanzung von Obsthochstämmen unterstützen Naturschutz und Landschaftspflege. Gundelfingen war auch Vorreiter bei der Kompostierung von Grünabfällen in der eigenen Kompostierungsanlage „Rankmatten“, die heute vom Landkreis betrieben wird. Vielfältige Einkaufsmöglichkeiten runden die Voraussetzungen für eine lebens- und liebenswerte Gemeinde ab.

Kinderfreundliche Gemeinde
Vier Kindergärten und der Waldkindergarten „Die Trolle“ stehen für die Betreuung des Nachwuchses zur Verfügung. Sie werden durch die Gemeinde mit rund 500.000 Euro jährlich für Personal und bauliche Unterhaltung gefördert. Der 1998 gegründete Tagesmütterverein „Orte für Kinder“ kümmert sich um die Betreuung von Kindern durch Tagesmütter in der Tagespflege oder in Spielgruppen, um altersgemäße Ferienbetreuung und die Qualifizierung der Tagesmütter sowie deren Vermittlung und Begleitung in Betreuungsverhältnissen.

Breite Weiterbildungsmöglichkeiten und kulturelle Veranstaltungen bietet die Gundelfinger Volkshochschule. Dazu gehört jeweils donnerstags auch das Kommunale Kino im Saal des Kultur- und Vereinshauses mit einer neuen leistungs- fähigen digitalen DVD-Anlage. Gundelfingen ist Sitz der „Musikschule im Breisgau“, die neben musikalischer Bildung und Früherziehung auch Ballett-Unterricht anbietet. Die Geschäftsleitung ist im alten Rathaus, Vörstetter Straße 3, untergebracht, wo auch KOBRA, die Beratungsstelle für Drogenprobleme, und der Tagesmütterverein ihre Sprechstunden anbieten.Der katholische Kindergarten „Sonnenwiese“ in Wildtal nimmt bereits Kinder unter drei Jahren auf. Die Johann-Peter-Hebel-Schule ist eine der größten Grundschulen im Landkreis. Sie wurde mehrfach baulich erweitert. Ihr sind ein Vorschulkindergarten (Grundschulförderklasse) und ein Hort mit Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung angegliedert. Schon lange vor Einführung der „Verlässlichen Grundschule“ durch das Land war hier auf Kosten der Gemeinde eine vergleichbare Kernzeitenbetreuung eingeführt worden. Die Albert-Schweitzer-Werkrealschule und das Albert-Schweitzer-Gymnasium im gemeinsamen Schulzentrum an der Kandelstraße sind wichtige ortsnahe Bildungseinrichtungen.
Für beide Schulen und die sporttreibenden Vereine ist die integrierte Sporthalle an der Kandelstraße eine wertvolle Bereicherung. Hier ist auch die öffentliche Bibliothek untergebracht. Ergänzt wird das schulische Angebot durch die Friedrich-Fröbel-Schule, eine Förderschule für lernbehinderte Kinder im Ortsteil Wildtal, die über die Gemeindegrenzen hinaus wirkt.

Der Ortsteil Wildtal stellt sich vor

Der Ortsteil Wildtal liegt landschaftlich besonders reizvoll und abseits der großen Verkehrsströme am Fuße des Schwarzwaldes. Mittelpunkt des Ortes ist der 1995 angelegte kleine Dorfplatz mit dem Dorfbrunnen. Das alte Gasthaus „Sonne“, das zum Dorfmittelpunkt gehörte, hat leider seine Pforten geschlossen. In der Nähe liegt auch das sanierte alte Wildtäler Rathaus, das heute als Vereinsheim des Schwarzwaldvereins dient. Hier in Wildtal haben sich die alten, traditionsreichen Wildtäler Erbhöfe erhalten. Anliegen der Gemeinde ist es, diesen Höfen auch in Zukunft Lebensraum zu bieten und die Landschaft vor Zersiedelung zu schützen. 1994 wurde das obere Wildtal mit seinen Höfen durch eine Wasser- und Abwasserleitung versorgt. Gleichzeitig fasste die Gemeinde im Schobbachtal neue Quellen für die Wasserversorgung.

Von Wildtal aus bieten sich herrliche Wandermöglichkeiten hinauf zur Zähringer Burg, auf den Rosskopf oder zum Wildtäler Eck. Reizvoll ist der Weg über den Lehenacker nach Heuweiler oder der Rundweg über den nahen Rebberg, der historisch zu Gundelfingen gehört. Schön sind auch die Seitentäler des Wildtals: der sogenannte Murstedobel beim Gasthaus „Sonne“, das Waldbrunnertal, das Michelbachtal und das Schobbachtal.

Die Geschichte Wildtals ist auf der Vorderseite des Dorfbrunnens eingemeißelt. Sie ist eng verbunden mit der Geschichte der Burg Zähringen, die seit jeher mit Wildtal verbunden war und heute noch auf Gemarkung Wildtal steht. Nur wenige Orte können auf eine solch lange Tradition zurückblicken wie Wildtal und die Zähringer Burg.

Die Burg wurde Ende des 11. Jahrhunderts unter dem Zähringer Herzog Berthold dem II. als Wohnsitz erbaut. Der Burgberg war allerdings schon zu viel früheren Zeiten von den Alemannen, den Kelten und wohl auch schon zur Steinzeit bewohnt. Wildtal wurde vermutlich zur Zeit der Herzöge von Zähringen von Gundelfingen aus besiedelt.
Die Burg war Reichsgut, über das der Deutsche König oder Kaiser verfügen konnte. Zum Reichsgut gehörten als „Zubehör“ auch Wildtal, Gundelfingen, Zähringen und das Reutebachtal. Die Zähringer hatten den Besitz vom Deutschen Kaiser als Lehen erhalten. Die Bewohner, auch die Wildtäler Höfe, waren Zugehörige der Zähringer Burg und mussten dem Burgherrn Abgaben leisten; darüber gibt es noch alte Urkunden. Die Zähringer Herzöge waren ein mächtiges Herrschergeschlecht im süddeutschen und schweizerischen Raum, wo sie zahlreiche Städte wie Freiburg im Breisgau (1120), Bern, Murten oder Fribourg in der Schweiz gründeten.
Nachdem 1218 die männliche Linie der Herzöge von Zähringen ausstarb, zog der Deutsche Kaiser Friedrich der II. von Staufen die Burg mit Wildtal und dem weiteren Zubehör wieder an sich. Die Stadt Freiburg, die Eigenbesitz der Zähringer war, gelangte an deren Verwandten, die Grafen von Freiburg. Diese nutzten in der Folgezeit die Schwäche des Deutschen Kaisertums, um in den Besitz der Burg und des Zubehörs, also auch des Wildtals, zu gelangen und hier ihre Ortsherrschaft zu festigen. Im Jahr 1273 wird Wildtal als „Wulptal“ (vermutlich Wolfstal) erstmals urkundlich erwähnt.
Obwohl es sich immer noch um Reichsgut handelte, verkaufte Graf Konrad von Freiburg und sein Sohn Friedrich 1327 die Burg mit Zubehör aus Geldnot an den begüterten Freiburger Bürgermeister (Schultheißen) Schnewlin Bernlapp. Der Charakter als Reichsgut ging praktisch verloren. Bei Erbteilungen innerhalb der weit verzweigten Familie Schnewlin wurde das bis dahin zusammengehörige Gut um die Burg aufgeteilt. Die Dörfer Zähringen und Gundelfingen wurden von der Burg getrennt und gelangten jeweils in andere Hände.
Dass Wildtal in jener Zeit mit der Zähringer Burg verbunden blieb und die Burg bis zum heutigen Tage auf der Gemarkung Wildtal steht, ist vor allem dem willenstarken, machtbewussten Gabriel Schnewlin Bernlapp von Bollschweil zu verdanken. Er erbte 1572 das Wildtal und einen kleinen Anteil (5/24) der Burg. Er behauptete jedoch fest, die Zähringer Burg stehe einzig und allein ihm zu und setzte sich damit durch. Die Burg war seit ihrer Zerstörung im Bauernkrieg 1525 ohnehin nur noch eine Ruine. Später war an den bestehenden Besitzverhältnissen nicht mehr zu rütteln. Gabriel kaufte sich den Vogtshof in Wildtal, der heute noch so benannt wird, und ließ sich dort nieder. Die Bauern waren seine Leibeigenen: sie waren seiner Rechtsprechung unterworfen, Heirat oder Wegzug kamen für sie nur mit Erlaubnis des Ortsherrn in Frage. Sie hatten Frondienste zu leisten und Naturalien abzuliefern.
Die Nachkommen Gabriels verkauften Wildtal 1652 an das Geschlecht der Beroldinger, das bis 1788 hier herrschte. Die Wildtäler lehnten sich gegen die Abgaben und Frondienste für die Beroldinger auf und führten bei der vorderösterreichischen Regierung in Freiburg Klage gegen die Ortsherrschaft. Der Flammbauer Josef Gehri soll sogar mit einem Ochsengespann bis zur österreichischen Hauptstadt Wien gefahren sein. Schließlich gaben die Beroldinger in einem Vergleich nach, so dass die Verhältnisse für die Wildtäler günstiger wurden. 1788 verkauften die Beroldinger ihre Herrschaft an den Grafen Friedrich von Kageneck. 1805 wurden schließlich die vorderösterreichischen Gebiete des Breisgau auf Geheiß Napoleons badisch. Die ca. 400 Jahre währende vorderösterreichische Landesherrschaft auch über Wildtal hörte damit auf zu bestehen. Die Ortsherrschaft blieb allerdings bei den Kagenecks. Vom 16. bis 18. Jahrhundert wurde in Wildtal oberhalb des Schümperlehofes im „Waldbrunnertal“ Bergbau Silber- und Bleibergbau betrieben. Daran erinnert das Wildtäler Wappen, das auf silbernem Grund den roten Schrägbalken aus dem Wappen der Familie von Kageneck sowie oben und unten einen Hammer als Zeugen des Bergbaus zeigt. Im Jahre 1815 tauschte die Tochter des Grafen Friedrich von Kageneck die Zähringer Burgruine samt dem Wildtal beim Großherzog von Baden ein. Der Großherzog wollte in den Besitz der Burgruine gelangen, da das badische Fürstenhaus in den Herzögen von Zähringen, deren Stammsitz die Burg im Mittelalter ja war, seine Ahnherren sah. Damit war Wildtal ohne dazwischengeschaltete Ortsherrschaft direkt unter großherzoglich badischer Herrschaft bis zum Abdanken des badischen Fürstenhauses nach dem Ersten Weltkrieg.
Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte in Wildtal aufgrund der Nähe zu Freiburg eine rege Bautätigkeit ein; die Gewanne „Sonnenwiese“, „Obermatten“ und „Steinmatten“ sowie „Vorstädtle“ und der „Untere Rebberg“ wurden bebaut. Heute zählt Wildtal 1.800 Einwohner. Der Ort bietet angenehme Wohnlagen. Große Teile des Wildtals und der angrenzenden Wälder und Freiflächen Gundelfingens wurden 1993 unter Landschaftsschutz gestellt.
Im Zuge der Kommunalreform stimmten 72 % der Wildtäler Bevölkerung für einen Zusammenschluss mit Gundelfingen und nur 28 % für eine Eingemeindung nach Freiburg. Die Verbindung trat 1972 in Kraft. Seitdem bilden Wildtal mit der Zähringer Burg und Gundelfingen mit dem Reutebachtal wieder eine politische Einheit, wie zur Zeit der Herzöge von Zähringen.

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