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Kapelle St. Sixt Hausach

Ehemalige Kapelle des Franziskanerklosters.

Ehemalige Kapelle des Franziskaner Klosters, wurde 1475 erstmals erwähnt
Ehemalige Kapelle des Franziskaner Klosters, wurde 1475 erstmals erwähnt

1475 erstmals erwähnt, war die Kapelle vor dem Dreißigjährigen Krieg Teil eines kleinen Franziskanerklosters und diente Jahrhunderte lang als Filialkirche zur Dorfkirche. Als 1894 die neue große Stadtkirche in unmittelbarer Nähe von St. Sixt erbaut wurde, ging die Kapelle in Privatbesitz über und wurde zu Wohnzwecken umgebaut. 1965 entdeckte man im als Keller und Hühnerstall benutzten einstigen Altar- bzw. Chorraum Fresken. 1973 wurde das Innere der Kapelle restauriert. Besichtigungen und Führungen sind für größere Gruppen nach Absprache möglich.

Die Kapelle gibt Zeugnis der klösterlichen Vergangenheit Hausachs ab. Das ehemalige Klosterareal der Mönche von St. Georgen reichte bis vor die Tore unserer Stadt. Auf dem benachbarten Gelände der Kapelle von Sankt Sixt wurden später die Hallen der Strohutfabrik errichtet, in denen viele Hausacher Frauen mit der Hut und Fasenthutherstellung beschäftigt waren. Ohne dass dies gesetzlich verankert gewesen wäre, gab es gleitende Arbeitszeiten und Heimarbeit.

Die Geschichte des Klosters ist nicht restlos geklärt, was die Anfänge der Besiedlung durch Mönche betrifft. Die erste Kunde des KLosters datiert um 1445. Neben dem Kloster wurde dann die Kapelle Sankt Sixt erstellt, die den Mönchen als Kirche diente. Keinen guten Beginn hatte die später errichtete, größere Klosterkirche, denn sie überlebte den Dreißigjährigen Krieg nur als Ruine.

Auch später war die Entwicklung wechselhaft, denn nach dem Bau der Stadtkirche 1896 bestand kein Bedarf mehr an dem Gebäude von Sankt Sixt. Über Jahre beherbergte es das AOK-Büro. Für die Hausacher hatte der Bau mit der neu restaurierten Kapelle jedoch immer einen besonderen Stellenwert. Dank der Initiativen des Historischen Vereins nahmen sich viele Ehrenamtliche, nicht nur die katholischen, der Kapelle an, kümmerten sich um ihren Erhalt und legten den kleinen Kapellenraum frei. Dieser hatte früher einmal als Keller gedient. Bei der Restaurierung wurden darin wertvolle Fresken entdeckt - mit die ältesten der Region. Die Hausacher Vereine stifteten den Glockenturm und alljährlich ruft die Glocke zum Vereinspatrozinium, das traditioniell in Sankt Sixt zelebriert wird.

Anschrift

Klosterstr.
77756 Hausach
Telefon 07831 / 79-75
Fax 07831/79-58
tourist-info@hausach.de

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