Heimatmuseum Hotzenwald

Görwihl. Das Heimatmuseum Hotzenwald in Görwihl dokumentiert die Geschichte der Bevölkerung, ihre Arbeitsweisen und die Besonderheiten der Region.

Heimatmuseum Hotzenwald

Ein Museum zum Anfassen: Das Heimatmuseum Hotzenwald dokumentiert die Geschichte, Traditionen und Besonderheiten der Region anschaulich. Zum Beispiel wenn der Hausweber auf dem „Posamenterstuhl“ das ausgestorbene Handwerk der Weberei demonstriert. Auf dem 4,20 Meter breiten Webstuhl der Hochrheinregion entstehen dann 40 Seidenbänder gleichzeitig. Weberei und Spinnerei waren jahrhundertelang ein wichtiger Zuverdienst für die Bevölkerung. Zwischen 1780 und 1790 gab es hier 9000 Heimarbeiterinnen.

In der alten Dorfschule findet von Zeit zu Zeit noch Unterricht statt. Schulkinder sind beeindruckt von der Atmosphäre des Klassenzimmers mit seinen Dreier- und Viererbänken, der geölte Fußboden erinnert manche ältere Besucher an ihre eigene Schulzeit. Und in der einzigen funktionsfähigen Salpetersiederei Deutschlands wird Schießpulver gewonnen, wie es die Salpeterer machten: Sie zogen von Ort zu Ort, sammelten ausglühenden Salpeter und laugten es in ihren Siedereien zu Kali-Salpeter aus.

Das Heimatmuseum Hotzenwald gibt es seit 1986 in Görwihl. Auf 4 Stockwerken macht es den Besuchern die Geschichte der ehemaligen "Grafschaft Hauenstein" anschaulich und "begreifbar". Die Alte Dorfschule, Webstühle in Betrieb und die Salpetersiederei zeigen das Leben und Arbeiten zur damaligen Zeit.

Ein Besuch, der sich lohnt!

Sonntag 14:00 - 16:00 Uhr von Ostermontag bis 11. November
13.11.2017 bis 02.04.2018

Eintritt frei - Spenden gerne möglich

Anschrift

Heimatmuseum Hotzenwald
Marktplatz 9
79733 Görwihl
Telefon +49(0)7754/70810
Fax +49(0)7754/70850
touristinfo@goerwihl.de

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