Von Freudenstadt nach Alpirsbach
Das Alpirsbacher Kloster vom Kurgarten aus betrachtet
Die Wanderung führt von Freudenstadt am Friedrichsturm vorbei über Loßburg-Rodt und durch das Ehlenboger Tal entlang der Kinzig nach Alpirsbach. Wanderstrecke: ungefähr 18 Kilometer, Wanderzeit: rund 4, 5 Stunden.
Loßburg
Der Ortsname "Loßburg" erinnert an eine abgetragene Wasserburg, die mitten im Dorf auf dem "Schloßbuckel" stand. Im ehemaligen Kornspeicher ist ein Heimatmuseum untergebracht, das die Bedeutung Loßburgs als Marktflecken dokumentiert.
Die Kinzig
Die Kinzig ist der längste (95 km) und stärkste Zufluß, den der Rhein aus dem Schwarzwald erhält. Schon zur Römerzeit durchzog eine Heer- und Handelsstraße das Kinzigtal, die Straßburg mit Rottweil verband. Mehrere stattliche Bauernhöfe mit alten Hausnamen liegen auf Grundgebirgskuppen am Quellhorizont. Ihre Besitzer betreiben Wald- und Viehwirtschaft.
Kloster Alpirsbach
Neben dem starken, selbstbewußten Bauerntum bestimmten noch im letzten Jahrhundert Flößerei und Bergbau (Silber, Blei, Kupfer, Kobalt) das Wirtschaftsleben. Alpirsbach wird von der ehemaligen Benediktinerklosterkirche beherrscht, die 1095 gestiftet und 1099 geweiht wurde. Der eindrucksvolle, schlichte und wuchtige Bau mit dem kreuzförmigen Grundriß ist einer der am besten erhaltenen Flachdeckenbasiliken. Im spätgotischen Kreuzgang finden alljährlich Kammerkonzerte statt. In der Nähe der Kirche können ehemalige Klostergebäude, das Museum für Stadtgeschichte, die Glasbläserei und die Klosterbrauerei besichtigt werden.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.vgf-info.de









