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Der Westweg - die Tagesetappen

Hoch aufragende Berge, tief stürzende Wasser. Nirgendwo sonst geht es so weit hinauf wie im Schwarzwald. Das 1493 Meter hohe Bergmassiv von Feldberg und Seebuck bildet die höchste Erhebung aller deutschen Mittelgebirge. Der Westweg führt als aussichtsreiche Höhenwanderung in mehreren Tagesetappen über diese höchste Landmarke. Hier stellen wir Ihnen alle zwölf Tagesetappen vor, einschließlich der östlichen und westlichen Wegevariante südlich vom Titisee.

Fliegen Sie die einzelnen Etappen ab - aus der Vogelperspektive und in realistischer Darstellung von Pforzheim bis nach Basel. Bei jeder Etappe führt ein Link zum Video.

1. Tag Pforzheim - Dobel [leichte Wandertour]

Ausgangspunkt der ersten Tagestour ist die Goldstadt "Pforzheim", das Zentrum der Deutschen Schmuck- und Uhrenindustrie.Hier, wo Enz, Nagold und Würm zusammenfließen, beginnen die drei Fernwege: Ost-, Mittel- und Westweg.

2. Tag Dobel - Forbach [mittelschwere Wandertour]

Auf der zweiten Westweg-Etappe von Dobel nach Forbach kommt jenes Schwarzwaldfeeling auf, das den Westweg zu einem so besonderen Wanderweg macht. Rauschende Nadelwälder, großartige Aussichten, tiefe Stille und Zufriedenheit beim Wandern. Verstärken lässt sich das Gefühl bei einer Variante über Bad Herrenalb und die Teufelsmühle, die unter "Extratour" beschrieben ist.

3. Tag Forbach - Unterstmatt [mittelschwere Wandertour]

Der Schwarzwald-Hauptkamm ruft! Über Badener Höhe und Hochkopf taucht der Westweg aus seiner dritten Etappe endgültig in die hohen Regionen das Nordschwarzwalds ein. Das Klima wird spürbar rauer, die Berge steiler und die Wege knorriger - entlang der Schwarzwaldhochstraße kommt der Westweg in Topform!

4. Tag Unterstmatt - Alexanderschanze [mittelschwere Wandertour]

Die Westweg-Etappe über den Grindenschwarzwald ist lang und anstrengend. Fast der gesamte Hauptkamm des Nordschwarzwalds wird in munterem Auf- und Ab in einem Zug überwandert. Wem das zu weit ist, der kann die Etappe auf zwei Tage aufteilen. Dies aber "westwegfern" und mit erheblichem Auf- und Abstieg, wenngleich landschaftlich und kulturell großartig.

5. Tag Alexanderschanze - Hark [leichte Wandertour]

Der Glaswaldsee ist eines der "blauen Augen" des Nordschwarzwaldes. Als typischer Karsee wurde sein Becken durch den Wolfachgletscher aus dem Buntsandstein herausgehobelt, wo er seitdem durch eine unterirdische Quelle gespeist wird. Steile Karwände verleihen dem See etwas Mystisches - kein Wunder also, dass hier Sagen von tanzenden Nonnen und rachsüchtigen Seemännlein entstanden.

6. Tag Hark - Hausach [mittelschwere Wandertour]

Der 945 Meter hohe Brandenkopf ist in Baden-Württemberg, dank seines hohen Aussichtsturnes und der exponierten Gipfellage einer der besten Aussichtswarten über dem Kinzigtal. Auf seinem Gipfel steht auch das bewirtschaftete Schwarzwaldvereins-Wanderheim Brandenkopf. Insofern lohnt sich der Schlenker des Westwegs zum höchsten Punkt allemal.

7. Tag Hausach - Wilhelmshöhe (Schonach) [schwere Wandertour]

Das Kinzigtal trennt den Nördlichen Schwarzwald ganz markant vom Mittleren. Vom kaum über 200 Meter hoch gelegenen Hausach steigen Höhenzüge in langgezogenen Bergrücken bis auf über 1.000 Höhenmeter an und versprechen besonders am Hauptkamm eine attraktive Routenführung. Einmal mehr läuft der Westweg zu Hochtouren auf.

8. Tag Wilhelmshöhe (Schonach) - Kalte Herberge [leichte Wandertour]

Der lange und breite Kammverlauf zwischen Rohrhardsberg und Brend bildet nach dem Kandel den mächtigsten Höhenzug im Mittleren Schwarzwald. So sanft die Höhen von Osten ansteigen, so abrupt und wild zerrissen stürzen die Westflanken ins tief liegende Simonswäldertal ab, was besonders am Brend für großartige Aussichten sorgt.

9. Tag (West) Kalte Herberge - Hinterzarten [leichte Wandertour]

Am berühmten Titisee trennt sich der Westweg in zwei Hauptstrecken. Während die westliche Route über den Feldberg, den Belchen den Blauen Basel ansteuert, verläuft die östliche Route südlich am höchsten Schwarzwaldberg vorbei, überschreitet das Herzogenhorn und den Blössling, um über den geologisch interessanten Dinkelberg die Schweizer Stadt am Rheinknie anzusteuern.

9. Tag (Ost) Kalte Herberge - Feldberg - Bärental [leichte Wandertour]

Am berühmten Titisee trennt sich der Westweg in zwei Hauptstrecken. Während die westliche Route über den Feldberg, den Belchen den Blauen Basel ansteuert, verläuft die östliche Route südlich am höchsten Schwarzwaldberg vorbei, überschreitet das Herzogenhorn und den Blössling, um über den geologisch interessanten Dinkelberg die Schweizer Stadt am Rheinknie anzusteuern.

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