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Pilgerwege zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb

Mobilität ist keine Errungenschaft der Moderne. Schon in früheren Jahrhunderten zogen unzählige Pilger aus Sorge um ihr Seelenheil zu nahen und fernen Stätten der Heiligenverehrung. Zu den Wallfahrtszielen mit der größten Anziehungskraft zählte über Jahrhunderte eine geistliche Metropolole im äußersten Südwesten des europäischen Kontinents: Santiago de Compostela.

Auch Pilger aus dem Schwarzwald und der Schwäbischen Alb zogen über Jahrhunderte hinweg nach Spanien. Diese Pilgerwege fügen sich in das europaweite Netz der Jakob(u)swege, die alle auf den Wallfahrtsort auf der iberischen Halbinsel ausgerichtet sind.

Wann die Verehrung des Apostels und Pilger-Patrons unsere Region erreicht hat, ist nicht bekannt. Doch schon die steinerne Darstellung einer "Pilgerkrönung" im Villinger Münster, die dem 13. Jahrhundert entspammt, gibt Hinweise. Am Grenzsaum zwischen Württemberg, Hohenzollern und Badenerinnern unzählige Kulturdenkmale an die historische Bedeutung der Wallfahrten.

Ein kostenloser Prospekt über regionale Jakobs- und Pilgerwege kann im Landratsamt Rottweil bestellt werden, Tel. +49 741-244-578

Kinzigtäler Jakobsweg

Der Kinzigtäler Jakobusweg, im Jahre 1993 vom „Arbeitskreis der Jakobusfreunde“ angelegt, führt über Loßburg, Alpirsbach, Wolfach, Zell am Harmersbach, Gengenbach, Offenburg nach Schutterwald. Der bekannteste Verehrungsort des Apostels im Schwarzwald ist die St. Jakobkapelle bei Wolfach.

Neckar-Baar-Jakobusweg

Auf den Spuren der Jakobus-Pilger führt der Fernwanderweg, der Rottenburg am Neckar mit Schaffhausen verbindet, von Horb über Sulz und Oberndorf nach Rottweil und weiter über Villingen-Schwenningen und Donaueschingen nach Blumberg.

Pilgerwege zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb - Die Karte

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