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Ein Traum für Genießer und Kurvenfreaks

In den breiten Tälern schnurren die Reifen über den Asphalt, an den Hängen schmiegen sich die Kehren in den Wald, im Takt der Kurven schwillt das Geräusch des Motors auf und ab. Oben weitet sich der Blick über Waldberge, Täler, geht zu stillen Bergseen und sonnigen Hochflächen. Dazwischen ducken sich idyllisch wettergebräunte Schwarzwaldhöfe an den Hang.

Kaum eine andere Ferienregion bietet so viel Abwechslung wie die 11.400 Quadratkilometer große Genießer-Ecke zwischen Neckar und Rhein, Pforzheim und Basel. Fast 200 Kilometer lang und bis zu 60 Kilometer breit ragt der Schwarzwald mitten drin bis auf 1493 Meter auf. Im Westen eingerahmt vom Oberrheintal, dem Kaiserstuhl und den Weinbergen der badischen Winzer, im Osten von den sanften Hügeln und der Heckenlandschaft von Baar und Gäu formt er mit seinen Tälern und Gipfelen eine einzigartige Naturlandschaft.

Im Norden sind die Berge lang gestreckt, fährt man durch lange Waldstrecken. In der Mitte ziehen sich die Wiesen und die Gehöfte weit hinauf an den Hängen der mal breiten, mal kurvig engen Täler, die hier das Waldgebirge fast in seiner ganzen Breite durchschneiden. Die Wälder ziehen sich oft zurück auf die Berge. Ganz anders im Süden des Gebirges: Hier ragen die meisten der kuppigen Gipfel über die 1000er-Marke, sind häufig baumfrei, bieten weite Blicke und sanft geschwungene Kurvenstrecken.

So unterschiedlich wie die Landschaft ist auch das Fahrvergnügen auf den Hoch- und Panoramastraßen, in den Tälern und durch die Schluchten. Im südlichen Schwarzwald beispielsweise schlängelt sich das Albtal fast 30 Kilometer von Albbruck am Hochrhein hinauf zur Domstadt St. Blasien. Oder das Murgtal im nördlichen Schwarzwald: Mehr als 30 Kilometer weit windet sich Kurve um Kurve von Gernsbach am Westrand des Schwarzwaldes aufwärts nach Baiersbronn unweit von Freudenstadt auf der Ostseite des Gebirges.

Ein Muss für sportliche Kurvenfreaks ist eine Fahrt auf den Schauinsland. Das von 1923 bis 1984 ausgetragene ADAC-Schauinsland-Rennen hat die ehemalige Bergrennstrecke berühmt gemacht. Auf nur zwölf Kilometern sind 173 Kurven zu meistern, ehe an der 800 Meter höher gelegenen Bergstation am Gipfel des Freiburger Hausbergs das Bike ausrollt.

Schwarzwald pur verspricht auch das Cruising-Vergnügen auf den touristischen Straßen der Ferienregion. Die legendäre „Schwarzwaldhochstraße“ von Baden-Baden nach Freudenstadt führt 65 Kilometer weit über die schönsten und aussichtsreichsten Höhen des nördlichen Schwarzwaldes. Die 70 Kilometer lange „Panoramastraße“ zwischen Waldkirch im Elztal und dem Höhenluftkurort Hinterzarten oberhalb des Höllentals begeistert im Süden alle, die sich an sanften Kurven und weiten Ausblicken berauschen können. Für sie gibt es im Roadbook des Todtnauer Ferienlandes noch weitere Tourentipps durch die Genießer-Ecke.

Besonders verführerisch ist ein Ride entlang der Badischen Weinstraße zwischen Weil am Rhein im Süden und Baden-Baden im Norden der Region. Auf 160 Kilometern führt sie in hügeligen Kurven durch die berühmten Weinlandschaften Badens, zu ausgezeichneten Restaurants, idyllischen Weinorten und typischen Straußwirtschaften, in denen Winzer ihre eigenen Weine ausschenken und regionale Gerichte anbieten.
Ein Tipp für Liebhaber von Schwarzwald-Klischees: das Kinzigtal im mittleren Schwarzwald. Von hier aus führen viele schmale Seitentäler vorbei an den typischen Schwarzwaldhöfen auf luftige Höhen. Die Fachwerkstädtchen Gengenbach, Haslach oder Wolfach bieten geführte Touren, laden zu Bikertreffen ein und geben Tipps für Strecken und Unterkünfte.

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