Von Kelten, Römern und Schwarzwäldern
Heute noch finden sich archäologische Spuren der Kelten und Römern, denen die Schwarzwald-Region eine Heimat war. In den bewaldeten Höhenlagen finden sich heute noch einige Wall- und Steinanlagen. Wie unterschiedlich die Bewohner dieser Region waren zeigt auch schon die Entwicklung des Namens Schwarzwald.
Der heute gebrauchte Name wird erstmals im Jahr 868 in einer Urkunde des Klosters St. Gallen genannt, in der sich die Angabe "juxta Fluvium Melia in Saltu Svarzwald" findet, was bedeutet: "in der Nähe des Flusses Möhlin im Schwarzwaldgebirge". Später taucht der Name latinisiert auf: "silva negra". Gutsherren, Fürsten und Grafen verdanken wir kunstvolle Schlösser und trutzige Burgen, die restauriert oder in Überresten die Geschichten des Mittelalters im Schwarzwald erzählen. Die Familie der Zähringer setzte sich in dieser Epoche unvergessliche Denkmäler indem sie Städte wie Freiburg, Offenburg und Villingen gründeten, die heute noch die kulturellen Zentren des Schwarzwaldes darstellen.
Und schließlich schreibt ein Reisender des 19. Jahrhunderts: "Der Name Schwarzwald musste es mit sich bringen, dass der Fremde mit dem Gebirgsland, welches denselben Namen trägt, einen düsteren und schauerlichen Begriff verband ..." (J. Bader, "Badenia", 1840). In diesen letzten zwei Jahrhunderten hat sich wohl das meiste verändert, denn heute empfinden Reisende und Urlauber den Schwarzwald als eine naturnahe Oase der Ruhe, in der Authentizität und Moderne in harmonischer Weise verbunden sind.









