Die 5. Jahreszeit im Schwarzwald - die Alemannische Fasnet
Schaurig-schöne Maskeraden: die "Triberger Teufel"
Für die Narren in Baden beginnt die „fünfte Jahreszeit“ am Martinstag. Am 11. November treffen sich Jokili, Hansele, Spättlemadle und Gretle nicht zum Gänsebraten, sondern zur Narrensuppe. Offizieller Auftakt für die zahlreichen Narrentreffen und gegenseitigen Besuche der Zünfte ist der 6. Januar.
Am Dreikönigstag wird das „Häs“ abgestaubt. Wer also in einem Schwarzwälder Dorf statt des Dreikönigssingens schon schräge Guggemusik hört, muss nicht an seinem Gehör zweifeln.
So richtig hoch her geht es aber erst ab dem „Schmutzigen Dunnerschtig“, dem Donnerstag vor Aschermittwoch: Rathäuser werden gestürmt, in den Städten und Dörfern ziehen die Hexen, Hansele und Spättlenarros durch Straßen, in den Kneipen trifft man sich sieben Tage lang zum Schnurren un Schnaige.
Wer die schwäbisch-alemannische Fasnet im Schwarzwald authentisch erleben will, hat dazu in vielen Orten zwischen Renchtal im Norden und der Schweizer Grenze im Süden Gelegenheit. Egal wie kalt der Winter sein mag – Tanzen, Wurst, Glühwein, Gedrängel am Straßenrand halten warm.









