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So entstand die Kuckucksuhr

Architektur für die Uhr: Erste Uhren mit Kuckuck sind im Schwarzwald bereits Mitte des 18. Jahrhunderts zu finden. Die heute bekannte Kuckucksuhr entstand 100 Jahre später. In einem "Aufruf an die vaterländischen Künstler" warb die Uhrmacherschule Furtwangen 1850 um zeitgenössische und ambitionierte Mustervorlagen für Uhrenschilder.

Friedrich Eisenlohr, Architektur-Professor aus Karlsruhe, reichte einen Entwurf ein, der sich am Motiv des Bahnwärterhäuschens orientierte. Diese bewusste Anleihe an die Eisenbahn, Sinnbild für Fortschritt und Weltoffenheit, bestimmte fortan das Design der "Bahnhäusleuhren".
Das dekorationsfreudige 19. Jahrhundert beließ es nicht bei diesem schlichten Entwurf. Bald zierten Laubwerk und schließlich auch ein Kuckuck den Uhrenkasten. Seit gut 140 Jahren blieb die "Bahnhäusle-Kuckucksuhr" fast unverändert und wurde so zum Inbegriff der Schwarzwalduhr.

Das Deutsche Uhrenmuseum zeigt Ihnen gerne wie der Kuckuck in die Uhr kommt:
Deutsches Uhrenmuseum
Robert-Gerwig-Platz 1
78120 Furtwangen
Tel: +49 (0) 77 23 - 92 01 17

Die weltgrößte Kuckucksuhr können Sie in Triberg entdecken.
KuckucksuhrEble Uhren-Park GmbH
Schonachbach 27
78098 Triberg
Tel: +49 (0) 77 22 - 96 22 0

Beide Attraktionen können Sie kostenfrei mit der SchwarzwaldCard erleben.
Weitere Zeit-Geschichten aus dem Schwarzwald können Sie auf der Deutschen Uhrenstraße entdecken.

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