Klangvolle Namen, hervorragende Weine
Von den knapp 15.400 ha Weinanbaufläche Badens liegen mehr als 12.500 ha am Westrand der Ferienregion Schwarzwald. Nur Badische Weine gehören in Deutschland zur EU-Weinbauzone 2. Sie erfüllen damit von Haus aus höhere Qualitätsstandards. Zum "Wein-Schwarzwald" zählen fünf Bereiche von Deutschlands drittgrößtem Weinanbaugebiet mit excellenten Weinen.
Ortenau (2.674 ha)
Der "nördlichste" unserer Weinbaubereiche liegt zwischen Baden-Baden und Lahr. Eine besonders liebliche Gegend mit Blumen, Reben und Obst. Liebliche Täler und steile Hügel sind charakteristisch. Die Reben liegen häufig geschützt an den Talhängen des Schwarzwaldes.
Breisgau (1.641 ha)
Südlich von Lahr bis Freiburg schließt sich der Breisgau mit seiner reizvollen Landschaft und malerischen Weindörfern. Die Weine des Breisgaus zählen zu den Spitzenweinen Badens.
Kaiserstuhl (4.160 ha)
Der Kegel des erloschenen Vulkans liegt westlich von Freiburg im Rheintal. Hier wächst ein Drittel des badischen Weines, begünstigt durch das wärmste Klima Deutschlands.
Tuniberg (1.039 ha)
Südlich des Kaiserstuhls schließt sich als kleiner Bruder der flachere Tuniberg an. Er ist der kleinste Weinbaubereich Badens, seine Winzer bringen aber hervorragende Burgunderweine ins Fass.
Markgräflerland (3.032 ha)
Der südlichste Bereich des "Wein-Schwarzwaldes" reicht mit seinen Reben von Freiburg bis fast nach Basel. Wälder, Streuobstwiesen und Weinberge prägen das hügelige Landschaftsbild vor der steil aufragenden Kulisse des Hochschwarzwaldes. Seit mehr als 200 Jahren ist das Markgräflerland Heimat der beliebten und gerühmten Gutedel-Weine.
Die wichtigste Weinsorte Badens ist mit knapp 36 Prozent der Anbaufläche der Blaue Spätburgunder-Rotweintraube, die am häufigsten angebaute Weißweinsorte ist der Müller-Thurgau (20 %). Der Grauburgunder wird hier auch als Ruländer ausgebaut und mach knapp 10 Prozent der Anbaufläche aus. Dann folgen Riesling, der bei Durbach auch Klingelberger heißt (8 %), Weißburgunder (7 %), Gutedel (7 %). Schwarzriesling, Regent, Silvaner, Gewürztraminer, Chardonay und Kerner haben jeweils einen Anteil von unter 2 %.
Was sich hinter diesen nüchternen Zahlen versteckt, ist eine unglaubliche Geschmacksvielfalt der Weine, die auch innerhalb einer Rebsorte je nach Lage des Rebberges und dem Ausbaugeschick der Winzer stark variieren kann.
Am besten, Sie genießen diese bacchantische Vielfalt bei einem der zahlreichen Weinfeste zwischen März und Oktober direkt vor Ort. Sie werden sich bald wünschen, hier Langzeiturlaub machen zu können. Vielleicht nächstes Jahr ...









