Rheingold mal anders - Reichtum durch Lachsfang
In Laufenburg gibt es viel zu entdecken und vieles, das auf das „Gold des Rheines“, die silbernen Lachse hinweist. Warum Laufenburg die ehemalige Hochburg der Salmenfischerei war, wird bei einem etwa zweistündigen Rundgang erklärt
Einer Laune der Natur dürfte der Felsriegel entsprechen, der sich „Louffen“ nannte und zur Namensgebung der Stadt führte. Dieser Riegel sorgte dafür, dass sich die rheinaufwärts ziehenden Fische oft tagelang im sauerstoffreichen Wasser aufhielten, bis sie dann in kühnen Sprüngen die Barriere überwanden, wenn sie nicht vorher in einer der ausgeklügelten Fangeinrichtungen der Fischer davon abgehalten wurden. Von Fischereirechten wird ebenso die Sprache sein wie auch von den hohen Abgaben, die ein jeder Fischer seiner Obrigkeit, wie z.B. dem Kloster Säckingen, machen musste. Der Laufenburger Salm/Lachs war ein weit über die Landesgrenzen hinweg begehrter Fisch, der sogar am Hof von Versailles serviert wurde.
Die Lachsfangmenge von jährlich 1.000 Stück und viele tausend Stück Forellen, Barben und Nasen blieb nur noch Erinnerung, als die Kraftwerke den Rhein versperrten und kein Lachs mehr an den Hochrhein gelangen konnte. Auch über die Bemühungen der Anliegerstaaten des Rheines und die ersten Erfolge der Rückführung des Salmes an den Hochrhein wird bei dieser Lachstour berichtet.
Kultur- und Verkehrsamt Laufenburg
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