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Klimaneutraler Schwarzwald-Urlaub

Nicht unnötig fliegen, das Auto wann immer es geht stehen lassen, Busse und Bahnen nutzen: Angesichts der klimatischen Veränderungen möchten viele aktiv den C02-Ausstoß verringern - doch dazu auf die Urlaubsreise verzichten? "Das muss nicht sein", sagt Stefan Schürlein, Geschäftsführer der Werbegemeinschaft "Ferienland" im südlichen Schwarzwald.

Da Treibhausgase überall verursacht werden und das Klima global verändern, könne man dem globalen Klimawandel auch überall entgegenwirken. "Wir kompensieren die unvermeidbar entstehenden CO2-Emissionen aus der Anreise unserer Gäste durch Hilfe zur Einsparung an anderer Stelle in der Welt."

Im Klima-Rechner auf der Webseite www.dasferienland.de gibt der Gast seinen Namen, seinen Aufenthaltszeitraum und die gefahrene Kilometeranzahl ein (inkl. An- und Abreise), aufgeteilt auf Privat-PKW und die zurückgelegten Kilometer mit der Bahn. Anschließend erscheint sofort der mobilitätsbezogene Gesamtverbrauch an CO2 während des Urlaubs.

Das Ferienland rechnet diesen Betrag dann in Euro um und unterstützt damit ein WWF-Biogasprojekt in Nepal. Dabei werden Biogasanlagen zum Kochen für die ländliche Bevölkerung finanziert werden. Weil damit Kerosin- oder Holzverbrauch reduziert wird, könne jede neue Biogasanlage bis zu drei Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr vermeiden.
Mit diesem Vorstoß setzt der Heilklimatische Kurort Schonach im Zentrum des Ferienlandes wiederum Maßstäbe:
Urlauber in Triberg, Schonach, Schönwald, Furtwangen und St. Georgen erhalten schon seit 2005 die KONUS-Gästekarte als Freifahrtticket für Busse und Bahnen im mittleren und südlichen Schwarzwald und helfen schon so, die CO2-Emissionen zu verringern.

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