Spirituelle Zentren
Es gab Zeiten, da der Schwarzwald noch ein wahrer Urwald - ein dunkler, "schwarzer Wald" war. Zur Zeit der Römer war die Region nur spärlich besiedelt, was sich erst im Mittelalter um das 11. Jahrhundert ändern sollte
Die Gründung von Klöstern war an vielen Orten der Beginn der Besiedlung. Viele Ortsnamen wie St. Peter und St. Märgen weisen heute noch darauf hin. Viele der Kloster-Anlagen etablierten sich über mehrere Jahrhunderte hinweg als die kulturellen und geistlichen Zentren im Schwarzwald. Diese Urbanisierung prägt sein Bild bis in die heutige Zeit.
Bleibacher Totentanz
Ein Magnet nicht nur für kunsthistorisch Interessierte - Die Kirche St. Georg in Bleibach, die sich schon von außen in eigenwilliger Form dem Betrachter präsentiert. Einmalig im süddeutschen Raum ist jedoch die Totentanz-Darstellung in der Beinhauskapelle
Kloster Hirsau
"Zu Hirsau in den Trümmern, da wiegt ein Ulmenbaum frischgrünend seine Krone hoch überm Giebelsaum. Er wurzelt tief im Grunde vom alten Klosterbau" So besang der Dichter Ludwig Uhland die romantische Atmosphäre des Klosters Hirsau, dessen Ruine heute noch mit seinem emporragenden Eulenturm beeindruckt.










