Die Etappen

Hoch aufragende Berge, tief stürzende Wasser. Nirgendwo sonst geht es so weit hinauf wie im Schwarzwald.

Das 1493 Meter hohe Bergmassiv von Feldberg und Seebuck bildet die höchste Erhebung aller deutschen Mittelgebirge. Der Westweg führt als aussichtsreiche Höhenwanderung in mehreren Tagesetappen über diese höchste Landmarke. Hier stellen wir Ihnen alle zwölf Tagesetappen vor, einschließlich der östlichen und westlichen Wegevariante südlich vom Titisee.

Tour Kategorie  Qualitätsweg Wanderbares Deutschland Einkehrmöglichkeit

Westweg - Westvariante

Der Westweg führt uns von Pforzheim nach Basel. Auf der hier beschriebenen West-Variante überqueren wir dabei den höchsten Berg aller deutschen Mittelgebirge, den Feldberg.

  • Schwierigkeit
    schwer
  • Strecke
    291 km
  • Dauer
    68 h
  • Aufstieg
    7889 m
  • Abstieg
    7854 m
Details zur Tour
Tour Kategorie  Qualitätsweg Wanderbares Deutschland Einkehrmöglichkeit

Westweg - Ostvariante

Der Westweg führt uns von Pforzheim nach Basel. Auf der hier beschriebenen West-Variante überqueren wir dabei den höchsten Berg aller deutschen Mittelgebirge, den Feldberg.

  • Schwierigkeit
    schwer
  • Strecke
    288 km
  • Dauer
    48 h
  • Aufstieg
    7904 m
  • Abstieg
    7885 m
Details zur Tour
Etappe 1

Westweg Etappe 1

Pforzheim – Dobel (24,6 km • 6 Std)

Am Zusammenfluss der drei Schwarzwaldflüsse Enz, Nagold und Würm liegt die „Goldstadt“ Pforzheim. Die einstige Residenz Badischer Markgrafen und Geburtsort des Humanisten Johannes Reuchlin (1455-1552) ist heute das Zentrum der Deutschen Schmuck- und Uhrenindustrie. Am  Kupferhammer beginnen die drei bekanntesten Höhenwanderwege des Schwarzwalds, der West-, der Mittel- und der Ostweg.

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Etappe 2

Westweg Etappe 2

Dobel – Forbach (26 km • 7 Std)

Die zweite Etappe zeigt an einem Tag die typischen Landschaften des Nordschwarzwaldes: rauschende Nadelwälder, großartige Aussichten, moorige Bergkuppen und tief eingeschnittene Flusstäler. Der bedächtige Anstieg von Dobel zum Kaltenbronn ist garniert mit zahlreichen Aussichten, die meistens der Wucht des Orkans Lothar (Weihnachten 1999) zu verdanken sind. Über steile, felsige Pfade steigt der Weg vorbei am Latschigfelsen hinab in das wilde Murgtal nach Forbach.

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Etappe 3

Westweg Etappe 3

Forbach – Unterstmatt (19,4 km • 6 Std)

Der Schwarzwald-Hauptkamm ruft! Über Badener Höhe und Hochkopf stößt der Westweg auf seiner dritten Etappe in die höchsten Regionen des Nordschwarzwaldes vor. Das Klima wird spürbar rauer, die Berge steiler und die Wege knorriger. Verwunschen liegt der Herrenwieser See von Märchenwald umgeben. Und entlang der Schwarzwaldhochstraße kommt der Westweg in Topform – mit Aussicht ins Rheintal.

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Etappe 4

Westweg Etappe 4

Unterstmatt – Alexanderschanze (27,8 km • 8 Std)

Die Etappe über den Grindenschwarzwald führt über die höchsten Gipfel des Nordschwarzwaldes. Auf einer Höhe von über 1.000 Meter folgt der Wanderer im steten Auf und Ab dem Hauptkamm des Nordschwarzwalds. Die einzigartige Grindenlandschaft sowie überwältigende Ausblicke ins fast 1.000 Meter tiefer liegende Rheintal machen diese Etappe zu einem der Höhepunkte des Westwegs.

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Etappe 5

Westweg Etappe 5

Alexanderschanze – Hark (16,9 km • 4,5 Std)

Wald, Wald, Wald. Von der Alexanderschanze bis zum Harkhof erstreckt sich ein einsamer bewaldeter Bergrücken. Die Wunden des Orkans Lothar sorgen für Aussichtspunkte. Einige hübsche Perlen liegen am Weg, wie zum Beispiel der Glaswaldsee, eines der „blauen Augen“ des Nordschwarzwaldes. Steile Karwände verleihen dem See etwas Mystisches. Und unweit davon liegt der Klagstein, auf dem sich angeblich unerklärliche Vertiefungen befinden.

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Etappe 6

Westweg Etappe 6

Hark – Hausach (14,9 km • 4,5 Std)

Die 6. Etappe stößt tief in die Mitte des Schwarzwaldes vor. Bis zum exponiert ins Kinzigtal vorgeschobenen Spitzfelsen folgt der Weg dem schmalen Kamm zwischen Wolftal und dem Einbachtal, das vom Brandenkopf herabkommt. Der 945 m hohe Brandenkopf mit seinem hohen
Aussichtsturm lohnt einen Umweg, zumal auf seinem Gipfel auch das bewirtschaftete Wanderheim des Schwarzwaldvereins steht.

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Etappe 7

Westweg Etappe 7

Hausach – Wilhelmshöhe (Schonach) (20,9 km • 6,5 Std)

Hausach markiert die Halbzeit des Westweges. Das Kinzigtal ist das Herz des Mittleren Schwarzwaldes. Das nahe Gutach ist einer der Heimatorte des berühmten Bollenhutes. Die Etappe ist lang und anstrengender als erwartet. Farrenkopf, Prechtaler Schanzen, Huberfelsen und Karlstein wollen in teilweise sehr steilen und mühsamen Anstiegen erklommen sein. Vom Karlstein an bleibt der Westweg auf der Höhe und erreicht im beschaulichen Auf und Ab die Wilhelmshöhe.

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Etappe 8

Westweg Etappe 8

Wilhelmshöhe – Kalte Herberge (22,2 km • 6 Std)

Der sanft gewellte, breite Kammverlauf zwischen Rohrhardsberg und Brend und weiter zum Titisee bildet einen der mächtigsten Höhenzüge im Mittleren Schwarzwald. Er ist zugleich die Europäische Wasserscheide zwischen Rhein und Donau. So sanft die Höhen von Osten ansteigen, so abrupt und wild zerrissen stürzen die Westflanken ins tief liegende Simonswäldertal ab, was besonders am Brend für großartige Aussichten sorgt.

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Etappe 9 West

Westweg Etappe 9 West

Kalte Herberge – Titisee – Hinterzarten ( 25,8 km • 6,5 Std)

Bis zum Titisee folgt der Westweg noch der Europäischen Wasserscheide. Dort trennt sich der Westweg in zwei Hauptstrecken.Während die westliche Route über den Feldberg, den Belchen und den Blauen auf Basel zustrebt, überschreitet die östliche Route das Herzogenhorn, den Blössling und die Hohe Möhr, um über den geologisch interessanten Dinkelberg die Schweizer Stadt am Rheinknie anzusteuern.

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Etappe 10 West

Westweg Etappe 10 West

Hinterzarten – Feldberg – Wiedener Eck (26,5 km • 7,5 Std)

Die Königsetappe des Westwegs ist ohne Zweifel die Überschreitung des Feldbergs von Ost nach West. Oben am windumtosten Gipfel, auf dem höchsten Punkt der Deutschen Mittelgebirge, macht sich nicht nur bei Westwegwanderern ein wohliges Gipfelstürmergefühl breit. Manch einer würde wohl gerne länger verweilen und den grandiose Rundblick genießen, wäre da nicht noch der lange Weg zum Wiedener Eck.

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Etappe 11 West

Westweg Etappe 11 West

Wiedener Eck – Belchen – Kandern (31,9 km • 9 Std)

Mit Belchen und Blauen stehen zwei der großen Schwarzwaldgipfel auf dem Programm. Der Belchen gilt als einer der schönsten, ursprünglichsten und alpinsten Gipfel im Südschwarzwald. Sein wuchtiges Bergmassiv überragt mit gewaltigen Wald- und Schrofenflanken die umliegenden Täler. Der Blauen dagegen schiebt sich schon weit in die Rheinebene vor. Beim Abstieg ins Markgräflerland heißt es dann langsam Abschied vom Schwarzwald nehmen.

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Etappe 12 West

Westweg Etappe 12 West

Kandern - Basel (26 km • 6,5 Std)

Durch das liebliche Markgräfler Land strebt der Westweg seinem Ziel in Basel zu. Die wildromantische Wolfsschlucht, herrliche Buchenwälder, kleine Weinberge und die mächtige Burgruine Rötteln liegen am Weg. Über den aussichtsreichen Tüllinger Berg steigt der Westweg hinab zum Flüsschen Wiese. Überraschend grün geht es in die Schweizer Metropole am Rheinknie bis zum Badischen Bahnhof in Basel.

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Etappe 9 Ost

Westweg Etappe 9 Ost

Kalte Herberge – Titisee – Feldberg ( 25,8 km • 6,5 Std)

Bis zum Titisee folgt der Westweg noch der Europäischen Wasserscheide. Dort trennt sich der Westweg in zwei Hauptstrecken. Während die westliche Route über den Feldberg, den Belchen und den Blauen auf Basel zustrebt, überschreitet die östliche Route das Herzogenhorn, den Blössling und die Hohe Möhr, um über den geologisch interessanten Dinkelberg die Schweizer Stadt am Rheinknie anzusteuern

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Etappe 10 Ost

Westweg Etappe 10 Ost

Bärental – Weißenbachsattel (Hochkopfhaus) (24,9 km • 6,5 Std)

Mit vier hohen Schwarzwaldbergen präsentiert sich die östliche Variante von ihrer schönsten Seite. Zweiseenblick, Herzogenhorn, Blössling und Hochkopf garantieren höchsten Naturgenuss, verlangen zugleich aber auch einiges an Kondition und Durchhaltevermögen. Am Abend kann man im Hochkopfhaus-Auerhahn bei einer guten Flasche badischem Wein und einem der 14 Fondues neue Kräfte sammeln.

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Etappe 11 Ost

Westweg Etappe 11 Ost

Weißenbachsattel – Hohe Möhr – Schweigmatt (18,3 km • 5 Std)

Beim Abstieg vom Oberen Hotzenwald bis nach Schweigmatt erlebt der Wanderer die ganze Landschaftsvielfalt des Schwarzwaldes: von den Bergwiesen bei Todtmoos über die lockeren Mischwälder und aussichtsreichen Waldränder bei Gersbach bis hin zu den ersten Streuobstwiesen. Und als Höhepunkt lockt der Turm der Hohen Möhr mit herrlichem Fernblick auf die Schweizer Alpenkette und den Schweizer Jura sowie auf den tief unten liegenden Dinkelberg.

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Etappe 12 Ost

Westweg Etappe 12 Ost

Schweigmatt – Degerfelden (27,4 km • 7 Std)

Geologisch betrachtet gehört der Dinkelberg nicht mehr zum Schwarzwald. Mit seinem löcherigen Karstboden ist er ein eigenständiger kleiner Bergstock, der zahlreiche landschaftliche Besonderheiten aufweist. Die intensive landwirtschaftliche Nutzung mit Wald, Wiesen, Obstbäumen und Feldern machen die Etappe über den lang gestreckten Rücken des Dinkelberges trotz der oftmals breiten Wirtschaftswege zu einem kurzweiligen Unterfangen.

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Etappe 13 Ost

Westweg Etappe 13 Ost

Degerfelden – Basel (15,9 km • 4 Std)

Auf der Schlussetappe erwarten den Wanderer noch einmal zwei landschaftliche Highlights, das wildromantische Ruschbachtal sowie der einzigartige Buchswald bei Grenzach-Wyhlen. Hier zeigt sich der ansonsten so liebliche Dinkelberg von seiner wilden Seite. Steile Hänge, Felsen und rutschige Schluchten sorgen für ein intensives Naturerlebnis, bevor die Kunst- und Kulturstadt Basel den Schlusspunkt setzt.

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