Rundwanderung durch Reben und Wald 4 Tage

Kondition 
Technik 
Erlebnis 
Landschaft 

Nördlich von Offenburg.

In vier Tagen lernen Sie die schönsten Weinlagen der Ortenau kennen, wandern auf Wanderwegen nach Allerheiligen und ins Achertal und parallel zur Badischen Weinstraße zurück nach Offenburg.

 Entlang der freundlichen Rebhänge des Schwarzwaldes verläuft die Badische Weinstrasse. Malerische alte Weindörfer prägen das Bild. Sasbachwalden, Kappelrodeck, Oberkirch, Durbach und Gengenbach sind Ortsnamen, die jedem Weinkenner das Wasser auf die Zunge treiben. Urige Weinstuben machen die Reise durch diese bevorzugte Landschaft auch kulinarisch zu einem Erlebnis.

 Über die Rebhügel hinweg schlängelt sich der „Ortenauer Weinpfad“, den man mit Wanderstiefeln erkunden und mit Herz und Gaumen genießen sollte. Im milden und sonnenreichen Klima der Vorbergzone gedeihen berühmte Weinsorten wie Spätburgunder, Riesling, den man hier auch Klingelberger nennt, Ruländer, Müller-Thurgau, Traimer (Clevner) und Gewürztraimer.

Durbacher Schloss am Durbacher Weinpanorama
Durbacher Schloss am Durbacher Weinpanorama - © Autor: Sven Däschner

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt der Tour:

Offenburg, Hauptbahnhof

Zielpunkt der Tour:

Offenburg, Hauptbahnhof

Wegbeschreibung

4-Tageswanderung:

1. Tag : Wanderzeit ca. 6 Stunden, 25 km

Von Offenburg – Hauptbahnhof – folgen wir der Beschilderung des Ortenauer Weinpfades (rote Raute mit blauer Traube auf weißem Grund) nach Zell-Weierbach/Riedle. Ab hier orientieren wir uns an der blauen Raute auf weißem Grund (es handelt sich hier um die Beschilderung der Höhenzugangswege).

Wir folgen dem Talbächle und erreichen bald das Fritscheneck (mit Kinderspielplatz). Nächste Station ist das Brandeck-Lindle (große, unter Naturschutz stehende Linde). Wenige Schritte unterhalb rechts vom Brandeck-Lindle befindet sich das gleichnamige Gasthaus. Über Kräheneck, Finkeneck erreichen wir den Späneplatz (636m) unterhalb des Mooskopfs (871m) (Schutzhütte und Grillstation). Vom Späneplatz führt unser Weg links ab in Richtung Ödsbach – Ofenloch – Kalikutt. Ein Stück des Weges gehen wir noch der blauen Raute nach, bis diese dann kurz vor dem Ofenloch links abbiegt. Bitte jetzt auf Markierungsänderungen achten. Den leicht abfallenden großen Holzabfuhrweg laufen. Am Ofenloch (Schutzhütte und Brunnen) queren wir den Kandelweg (rote Raute mit weißem K auf weißem Grund). Unser Weg führt dann auf dem sogenannten Moosweg in Richtung „Kalikutt“ (Plastiktäfelchen auf denen sich neben der Zielortangabe   noch zusätzlich ein roter Punkt befindet), vorbei am schwarzen Kreuz in Richtung Kalikutt. Die Kalikutt ist ein kleiner Weiler mit einem vorzüglichen Gasthaus – „Kalikutt“. Unsere Wanderstrecke führt allerdings etwa 500 m oberhalb dieser Gaststätte vorbei in den Richtung Otschenfeld/Schärtenkopf (607 m). Wir umwandern den Schärtenkopf rechts und beginnen den Abstieg auf einem breiten, gepflegten Waldweg, immer den Täfelchen mit den roten Punkten folgend nach Lautenbach.

 2. Tag : Wanderzeit ca. 5 Std., 20 km

Zwischen dem Gasthaus „Schwanen „ und dem Hotel „Sternen“ beginnt unser Aufstieg Richtung Sohlberg. Als Wegweiser dienen wieder Täfelchen mit der Angabe des nächsten Zieles und dem roten Punkt. Wenige Meter oberhalb des Dorfes verlassen wir die asphaltierte Straße und folgen der alten Steige (Allerheiligensteige). Auf halber Bergeshöhe stoßen wir wieder auf die asphaltierte Straße. Wir betreten diese jedoch nicht, sondern wenden uns im spitzen Winkel nach rechts und steigen etwa 1 km bergan und kommen zur Satteleiche (Schutzhütte, 582 m). Die roten Punkte mit der Zielortangabe führen den Wanderer geradeaus den Berg hinauf auf den Sohlberg (669 m). Auf der Wasserscheide, an einer Weggabelung, finden wir wieder unser altes Zeichen, die blaue Raute auf einem weißen Grund. Vorbei an der Jugendherberge Sohlberg kommen wir zur Schutzhütte Knappeneck (Grillplatz).

Diese Hütte lassen wir rechts liegen und folgen einem gepflegten, breiten Waldweg nach Allerheiligen. Unterwegs zieht der sagenumwobene Eselsbrunnen unsere Aufmerksamkeit auf sich. Unser Wanderweg endet auf einem großen Platz, in den mehrere Wege und Straßen gabeln. Die Landstraßen von Ottenhöfen und von Lierbach/Allerheiligen (850 m) vereinigen sich an dieser Stelle und führen zur Schwarzwaldhochstraße. Ein lohnenswerter Abstecher ist von hier aus der Besuch der Klosterruine Allerheiligen und der Wasserfälle Allerheiligen. Der Abstieg dauert keine 10 Minuten. Unsere Wanderstrecke setzen wir von dem Platz aus fort, an dem wir im Allerheiligengebiet angekommen sind. Wir überqueren die Fahrstraße, die von Ottenhöfen heraufführt und steigen geradeaus in nördlicher Richtung steil den Wald hinauf zum Beginn des Forstlehrpfades nach Ottenhöfen. Diesem gut beschilderten Forstlehrpfad mit den aufklärenden Hinweistafeln folgen wir in Richtung Ottenhöfen. Den Forstlehrpfad verlassen wir beim Blöchereck. Hier finden   Sie das Denkmal des Reserve-Infanterie-Regiments 110 (Findling). Von hier aus geht man rechts zum Waldparkplatz und von dort wieder nach links, den Weg abwärts. Hier finden wir einen Holzwegweiser mit der Aufschrift „Gottschläg, Wasserfälle, Edelfrauengrab“. Bald trifft der Wanderer auf den Weg Nr. 18 (die Gemeinden des Achertals und Sasbachwalden haben eine eigene Wanderkarte herausgegeben; als Markierungsmerkmale hat man hier Zahlen gewählt). Bald erreichen wir den Weg Nr. 16. Auf diesem gehen Sie durch die Edelfrauengrab-Wasserfälle nach Ottenhöfen.

 3. Tag : Wanderzeit ca. 5 Std., 16 km

Am Ortsausgang von Ottenhöfen vor der Araltankstelle gehen wir links über die Acherbrücke und über die Achertalbahn. Hier gehen wir wieder links, am Gasthaus „Schwarzwaldstube“ vorbei und sehen hinter dem Gasthaus die Tafel mit dem eingezeichneten Verlauf des Felsenweges. Die Wegmarkierung besteht aus kleinen Täfelchen mit der Bezeichnung „Felsenweg“. Außerdem finden Sie als Wegweiser ein Schwarzes „F“ auf weißem Grund in grüner Raute. Hier ist der Beginn des Felsenweges. Sie folgen der Markierung über den Sesselfelsen, Spitzfelsen, Breitenfelsen, Rappenschrofen, kleiner Schroffen, Pfennigfelsen, Katzenschrofen und Palmfelsen.

Der Felsenweg führt nun weiter bis auf die Blaubronn; von hier verlassen wir an der Weggabelung den Felsenweg. Bei dem Wegweiser „Waldulm, Käferwald, Kappelrodeck“ wechseln wir auf den Weg Nr. 8 und gehen über die Wege Nr. 64 und 63 an den Ortseingang von Waldulm bis zu der Stelle, wo der Ortenauer Weinpfad in Richtung Oberkirch nach links abzweigt. Der Ortenauer Weinpfad ist gut markiert (Markierung: rote Raute mit blauer Traube auf weißem Grund). Er geht über das Ringelbacher Kreuz hinüber zur Schauenburg und dann hinab nach Gaisbach-Oberkirch.

4. Tag : Wanderzeit ca. 4 ½ Std., 17 km

Der Ausgang des Ortenauer Weinpfads beginnt in Oberkirch am Bahnhof. Wir überqueren die Bahnlinie und gehen Richtung Fürsteneck über Maisenbühlm vorbei an der St. Wendelinuskapelle und kommen bald über einen wunderschönen Wanderweg in Richtung Schloss Staufenberg. Der Weinpfad zweigt zwar kurz vor dem Schloss Staufenberg rechts ab, der Wanderer kann aber gerne hinaufgehen auf das Schloss und dort eine Weinprobe machen. Der Weg nach Durbach hinab kann nicht verfehlt werden. Von Durbach geht die restliche Strecke des Weinpfades über Weinberge nach Rammersweier/Zell-Weierbach/Fessenbach oder nach Offenburg.

Tipp des Autors

 

Unser Tipp: Nach Ihrer Wanderung sollten Sie zumindest noch einige Tage länger bleiben, um die herrliche Landschaft des Schwarzwaldes zu genießen.

Eine "Wandern-ohne-Gepäck"-Pauschale wird von der Schwarzwald Tourismus GmbH abgeboten.

Höhenprofil:
Schwierigkeit mittel
Länge78,21 km
Aufstieg 3207 m
Abstieg 3096 m
Dauer 20 h
Niedrigster Punkt157 m
Höchster Punkt799 m
Startpunkt der Tour:

Offenburg, Hauptbahnhof

Zielpunkt der Tour:

Offenburg, Hauptbahnhof

Eigenschaften:

Rundtour Einkehrmöglichkeit

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Weitere Infos

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