Hansjakob-Kapelle Hofstetten

Grabkapelle des badischen Priesters, Volksschriftstellers und Politikers Heinrich Hansjakob.

Hofstetten, wo die sterbliche Hülle des Pfarrers, Schwarzwälder Volksschriftstellers und Politikers Heinrich Hansjakob (1837-1916) in seiner

Grabkapelle begraben liegt, nennt sich mit Stolz "Hansjakobdorf". Noch stolzer ist es aber auf die Bezeichnung "Paradies", die ihm Hansjakob

verliehen hat. Hansjakob ließ von 1901 bis 1903 auf der "Brand", einer kleinen Anhöhe, von wo man bis nach Haslach blicken kann, nach den Plänen

des Erzbisöflichen Baudirektors Max Meckel seiner Grabkapelle und Gruft bauen. Dort liegt er seit dem 25. Juni 1916 begraben. Die drei großen

farbigen Glasfenster der Kapelle wurden von dem berühmten Freiburger Glasmaler Professor Fritz Geiges gefertigt. Grabkapelle und Gruf sind ein

vielbesuchtes Ziel der zahlreichen Hansjakobfreunde aus nah und fern.

Mit den Versen des Dichters Freiligrath beschreibt Hansjakob in seinem Buch "Mein Grab" noch einmaldie Intention seiner Grabkapelle:

"Auf einem Berg begraben,
das muß wohl köstlich sein,
wo Wolken sich laben
im Morgenschein.

Tief unten der Welt Gewimmel,
Forst, Flur und Stromeslauf,
und oben tut der Himmel
die gold'nen Pforten auf."

Die Kapelle ist nicht zugänglich. Ein Schlüssel hierfür gibt es auf Anfrage beim Gasthaus Drei Schneeballen, Hofstetten.

Anschrift

Tourist Information
Hauptstraße 5
77716 Hofstetten
Telefon 07832/9129-0
Fax 07832/9129-20
gemeinde@hofstetten.com

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